Fahrzeugfront entrosten | Teil 1

Dienstag, 25 März 2014

Anfang des Monats habe ich endlich ein freies Wochenende zum Schrauben gefunden und habe mir den Rost an odimobil vorgeknüpft. Bisher sind glücklicherweise nur Verkleidungsteile betroffen, aber auch diese sollten schon lange vom Rost befreit werden. Begonnen habe ich mit dem Kotflügel auf der Beifahrerseite und dem Frontgrill.

Kotflügel entfernen - 1 Kotflügel entfernen - 2

Dazu habe ich zuerst die Motorhaube und anschließend den Blinker demontiert. Dann konnte ich einige Schrauben, die von oben und von der Tür aus zugänglich waren lösen. Als hartnäckiger haben sich die Schrauben, die von unten entfernt werden mussen, herausgestellt. Dazu musste ich den Spritzschutz vom Radlauf lösen, was für die ein oder andere Verbindung etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat, da diese stark verrostet waren. Die Schraube, die den Frontgrill mit dem Kotflügel zusammenhält, hat sich besonders gewehrt, aber letzt endlich hat auch sie gegen mich verloren.  Bis auf eine M6 Schraube, bei der ich den Kopf vom Gewinde abgedreht habe, konnten alle Schrauben am Stück entfernt werden.

Anschließend war der Frontgrill dran, zu dessen Demontage die Scheinwerfer,  der Motorhauben-Entrieglungs-Seilzug und einige Schrauben raus mussten. Danach war odimobil nackt:

Frontgrill entfernen - 1 Frontgrill entfernen - 2

Die Aktion hat etwa 2-3 Stunden gedauert, inkl. peniblen verpacken der Schrauben in beschriftete Tüten, damit ich diese möglichst nochmals zuordnen kann und im Idealfall alles wieder zusammen gebaut bekomme 😉

Die meisten Schrauben sind so stark korrodiert und angegriffen, dass ich diese nicht mehr wieder verwenden will. Daher habe ich mir eine lange Liste gemacht und war im va-schrauben shop einkaufen. Hier konnte ich alle benötigten Schrauben einzeln kaufen und die Lieferung erfolgte sehr zügig.

Die Karosserieteile waren zu sehr vom Rost befallen als das ich mir die Mühe machen würde diese aufzuarbeiten. Der Kotflügel hat eine gr. Durchrostung an der Kante des Radlaufs und auch der Frontgrill ist erwartungsgemäß in einem schlechten Zustand.

Daher habe ich mich entschieden die Teile neu zu kaufen. Bei Mercedes kosten allerdings Kotflügel und Frontgrill zusammen über 600€, sodass ich auf Zuliefererteile setzen muss. Die Mercedes Teilenummern für Kotflügel und Frontgrill habe ich meiner Liste der Teilenummern auf der Unterseite „Fahrzeug“ hinzugefügt.

Vor über zwei Wochen hatte ich nach den beiden Teilen im Internet gesucht und glücklicherweise führen zahlreiche Zubehör-Shops Nachbauten dieser Karosserieteile. Letztendlich habe ich mich für einen ebay shop entschieden und diese dort bestellt. Leider funktioniert die Bezahlung und Abwicklung mit diesem shop überhaupt nicht, sodass ich noch immer auf die Teile warte. Dazu aber evtl. mehr, wenn die Sache abgeschlossen ist und ich endlich die Teile geliefert bekommen habe.

Die verbleibenden Roststellen am innenliegenden Radlaufblech habe ich mit der Flex bearbeitet und dann mit Pelox RE Rostentferner behandelt. Zum Schluss habe ich alles mit Brantho-Korrux „nitrofest“ eingepinselt, sodass es an dieser Stelle erst einmal nicht mehr weiterrosten sollte. Wenn ich die neuen Karosserieteile bekommen habe und auch noch zum Verbauen gekommen bin, gibt es hier wieder einen neuen Beitrag…

endlich kommt Stoff an die Wände

Dienstag, 5 April 2011

Gestern ging es weiter mit den Vorbereitungen, um den Stoff auf die Wände kleben zu können. Dazu habe ich noch einige Kabel im Isolator versenkt, sodass ich überall ebene Flächen habe. Den Stoff hatte ich nun inzwischen schon fast vor einem Jahr bestellt und es wird mal langsam Zeit, dass er verarbeitet wird.

Außerdem habe ich mir den einen LED-Strahler näher angeschaut, der über den Winter eine rostige Flüssigkeit verloren hat, das Holz drumherum versaut hat und irgendwie auch noch eine pilzige Oberfläche bekommen hat. Alle anderen außen herum sehen noch wunderbar aus. Ich denke es kommt von dem Chrom-Ring, kann es aber nicht genau erkennen; er funktioniert noch einwandfrei, sieht aber nicht schön aus, daher habe ich mal eine Neue bestellt. Mit dem restlichen Schaden muss ich wohl leben. So sieht die Schweinerei aus:

Ansonsten bin ich gestern noch auf Wassersuche gegangen, denn trotz der x-ten Abdichtungsversuche kam ja noch immer bei bestimmter Fahrzeuglage und erheblichem Regenfall Wasser neben dem Hängeschrank auf der Fahrerseite ins Auto. Da ich inzwischen nicht mehr weiß wo das Wasser herkommt, musste der Hängeschrank ab und meine Teichfolie (gegen Kondenswasser) in den Eckübergängen runter und es musste „regnen“…

Erst einmal war nichts zu sehen, doch dann konnte ich die ersten Tropfen erkennen. Bisher konnte ich nur eingrenzen, dass es auf der gesamten Breite des Hängeschranks irgendwo reinkommen muss, d.h. zwischen dem Heck und ca. 1m Richtung Fahrerhaus. Jetzt kam der Tropfen direkt aus der Ecke, da muss ich wohl nochmals ran, obwohl mir eine Schraube der Dachreling lieber gewesen wäre, denn da hätte ich ganz genau den Schuldigen identifiziert. So bleibt die ganze Ecke als potenzieller Täter.

Heute ging es dann aber erst einmal mit etwas erfreulicheren Arbeiten weiter, vorallem mit Arbeiten, nach denen man mal einen Erfolg sieht. Wie im Titel schon angekündigt haben wir die ersten Stoffbahnen verklebt. Dazu habe ich Sprühkleber verwendet, den ich mit dem Stoff beim Polstereibedarf-Shop mitbestellt hatte. Wir haben uns entschieden das ganze gleich beidseitig einzusprühen und es klebt auch sehr, sehr gut! Hier der Stand von heute Abend:

Morgen geht es weiter mit der anderen Seite des Fahrzeugs. Dann müssen noch vor Abfahrt die Abdichtungsarbeiten erledigt werden, damit die Teichfolie wieder rein kann und vorallem der Hängeschrank wieder an seinem Platz hängt. Ansonsten würde ich gerne noch einen Haufen Kleinkram erledigen, mal sehen wie weit ich komme! Ob die Decke auch noch vor dem Urlaub mit Stoff verschönert wird bleibt auch fraglich, hängt u.a. davon ab, wie schnell ich das Loch im Dach finde und es schließen kann!

Auspuffreparatur und Urlaubsstart

Donnerstag, 8 April 2010

Es folgt mal wieder ein schon lange fälliges update in diesem BLOG, aber bisher gab es weder viel zu berichten, noch war Zeit da, um diesen Bericht zu verfassen.
Privat gab es einiges seit dem letzten Skiausflug zu erledigen… Da war das Semesterende mit den üblichen Klausuren bis Mitte März und dann bin ich noch innerhalb Bambergs umgezogen, was ja bekanntermaßen auch immer mehr Arbeit ist als man sich das so wünscht! Ende März habe ich dann odimobil aus dem Winterschlaf bzw. aus dem Carport befreit und bin nach Nußloch gefahren. Dort gab es aber ebenfalls viel zu tun und es fehlte auch irgendwie die Lust an odimobil herum zu schrauben, da an meinem PKW auch einige Reparaturen fällig waren. Da wir allerdings am Ostermontag in Urlaub Richtung Süden aufbrechen wollten gab es noch einiges zu erledigen. Ein Frühjahrscheck am Gründonnerstag hat gezeigt, dass das vor dem Winter noch relativ kleine Loch im Auspuffrohr jahreszeitlich gerecht Osterei-groß geworden war und dementsprechend gut war der Sound 😉 Da ja der Geräuschpegel schon ohne kaputten Auspuff relativ hoch ist, musste diese Reparatur vor dem Urlaubsbeginn durchgeführt werden. Daher habe ich mich am Ostersamstag auf eine Mercedeswerkstätten-Rundtour begeben in der Hoffnung, dass meine Auspuffteile vorrätig wären. In Wiesloch hatte ich keinen Erfolg, aber in den Niederlassungen Heidelberg und Mannheim waren die wichtigsten Teile zu bekommen und es sollten nur noch ein paar Schrauben fehlen. Austauschen wollte ich das s-förmige Mittelrohr und den Endtopf, da diese miteinander verschweißt waren und offensichtlich schon viel an ihnen herum gebastelt und geschweißt wurde. Das Loch war genau im Übergang zwischen Topf und Rohr und da ich mal wieder etwas Ruhe in puncto Auspuffreparaturen haben wollte, habe ich beide Teile besorgt. Das letzte Rohr, das wohl die Abgase hinter dem Endtopf zur Seite heraus führen sollte, hatte ich nie und wollte ich mir auch wieder sparen.
Nach erfolgreichem Einkauf in den Sternapotheken für knapp 150€ ging es an den Ausbau des alten Auspuffs. Mein Plan war spätestens am Abend des Ostersamstags fertig zu sein, aber so lange wollte ich gar nicht brauchen! Da Adrian und ich schon nach dem Kauf von odimobil das erste Rohr vom Krümmer bis zum s-förmigen Rohr ausgetauscht hatten, wollte ich nur die beiden defekten Teile wechseln. Die Halterungen ließen sich alle relativ gut von der Karosserie lösen, aber die Schellen waren nur noch halb vorhanden und überall wurde mal herum geschweißt. Im Endeffekt habe ich den ganzen Auspuff inklusive des relativ neuen ersten Rohrs ausgebaut und in die Garage verfrachtet, weil sich die Verbindung zwischen altem und neuen Rohr – unter dem Auto liegend – nicht lösen wollte. In der Garage fiel mir dann ein, dass mein KFZ Schrauber mal bei einem Ölwechsel erwähnt hatte, dass er einen fehlenden Auspuffhalter angebracht hat. Diesen hatte er auch angeschweißt, leider inklusive der ineinander gesteckten Rohre. Kein Wunder das ich unter dem Auto diese Verbindung nicht trennen konnte. Da die Sternapotheken in der Zwischenzeit zu hatten durfte das ansonsten noch intakte Rohr nicht kaputt gehen und so habe ich mit etwas Mühe die Halterung aufgeflext und das Rohr gerettet. Dann musste ich feststellen, dass zwei der drei neuen Schellen für den Endtopf nicht passten und so musste eine andere Lösung her. Erst hatte ich versucht doch noch den alten Topf zu retten, weil an diesem die alten passenden Halterungen angeschweißt war. Aber ohne schweißen und pfuschen wäre da nichts zu machen gewesen. Abends hatte ich zwei Freunde zu Rat gezogen und wir hatten schnell eine Lösung gefunden, was nicht passt, wird eben passend gemacht! Die falschen Schellen waren ziemlich schnell mit der Flex und der Bohrmaschine modifiziert und so war der Abend schon erreicht, aber odimobil noch immer ohne Auspuff. Daher musste dann der Auspuffeinbau auf Ostersonntag verschoben werden, aber zum Glück hat alles gepasst und ich kann mir noch nach dem Urlaub überlegen, ob die provisorischen Halterungen bleiben dürfen oder noch ausgetauscht werden müssen.
Teilenummern und Fotos der Aktion folgen noch, wenn ich wieder zu Hause bin, denn ich schreibe euch gerade vom Ortasee aus Italien, wo ich mir die Sonne auf den Pelz scheinen lasse, während ich am See sitzend in die Tasten haue.

Daher könnt ihr folgern, dass der Urlaubsstart erfolgreich war, nur war alles zeitlich etwas verzögert. Am Ostermontag haben wir gemütlich odimobil eingeräumt und die üblichen Arbeiten, wie das Wassersystem in Betrieb nehmen, etc. erledigt. Dann ging es Nachmittags auf die Autobahn Richtung Süden mit Übernachtung in Airolo, hinter dem Gotthardtunnel. Dienstags sind wir bei erneutem, perfekten Wetter am Lago Maggiore entlang zum Ortasee gefahren und sind momentan in Orta San Guilo. Am Sonntag geht es schon wieder zurück und dann sollte anschließend ein Urlaubsbericht folgen!

Viele Grüße aus bella Italia!

honeypot@odimobil.de