Fahrradträger selbst bauen

Dienstag, 21 Juli 2009

Eigentlich wollte ich euch in diesem Beitrag schon den fertigen Fahrradträger präsentieren, aber daraus ist leider nichts geworden.

Am Freitag habe ich es nur geschafft das meiste Material abzuholen, ich habe in Mannheim einen Metallhändler aufgetrieben, der auch Bleche zu schneidet, was nicht ganz so einfach war. Dort habe ich Alu-Vierkant-Rohre 50x50x3 mm geordert und Warzenbleche, zum einen als „Boden“ bzw. Abdeckung unter den Fahrradschienen und zum anderen baue ich daraus die Heckbeleuchtungseinheit. D.h. darauf kommen dann die Rückleuchten, Kennzeichenbeleuchtung und Kennzeichenhalter. Den Träger habe ich mal wieder in CAD geplant und mich an den schwenkbaren Trägern, die man bestellen kann, orientiert. Der Hauptunterschied ist zum einen, dass mein Model auf die vorhandene Trittstufe montiert wird und zum anderen eben eine geschlossene Plattform bildet, durch die kein Dreck und Staub von unten durch kommen soll. Darauf wird dann der eigentliche Fahrradträger montiert. Wahrscheinlich ist meine Auslegung mit Materialstärke und Befestigungen mal wieder total „oversized“, aber es soll ja halten 😉 Auf die Plattform könnte man auch eine komplette Box bauen, aber ich versuche es erst einmal mit einer Abdeckplane für Fahrräder. Der Träger kann dann, wie seine Vorbilder auch, komplett um 180° geschwenkt werden, sodass man bequem an die Hecktüren heran kommt. Die Beleuchtungseinheit besteht aus 40x40x2 mm Alu-Vierkant-Rohren und eben eines dieser gekauften Bleche, durch die Rohre können dann auch gleich die Kabel verlegt werden, diese enden dann auf einem handelsüblichen 7-poligen Anhängerstecker. Damit der Fahrradträger auch nur heraus schwenkt, wenn ich das möchte, wird er auf der Fahrrerseite mit einem Exzenter-Verschluß fixiert. Um an Fahrradschienen und Halter zu kommen, dachte ich, wäre es günstiger einzelne Ersatzteile zu bestellten, dem war aber nicht so und so habe ich einen Wohnwagendeichselträger bestellt. Davon brauche ich dann nur die Fahrradführungsschienen und einen Teil des Haltebügels, der zwischen die beiden Führungsschienen montiert wird. Außerdem habe ich zwei Abstandshalter bestellt, die dann die Fahrradrahmen am Bügel befestigen. Wenn ich ihn einmal zusammengebaut habe und alle Löcher gebohrt habe, wird er nochmals zerlegt und die Vierkantrohre werden dann Pulverbeschichtet oder ich lackiere sie selbst, muss mal dazu Preise vergleichen. Der Träger wird 2m breit und wird ca. 30cm weiter als die Stufe herausstehen. Zur Abdeckung der Vierkantrohre habe ich Lamellenstopfen bestellt, so kann kein Wasser und Schmutz in die Rohre.

In der CAD Zeichnung habe ich der Einfachheit halber nicht mehr den Bügel konstruiert, der mit den Abstandhaltern die Fahrradrahmen befestigt und den Exzenterverschluß habe ich auch nicht eingefügt. Das Material habe ich zusammen, vielleicht schaffe ich es in zwei Wochen mit dem Bau zumindest anzufangen!

schenkbarer Fahrradträger

Eins habe ich dann doch noch am Wochenende geschafft, ich habe nämlich das Dach neu abgedichtet und hoffe, dass es jetzt eine Weile dicht bleibt! Dieses mal habe ich Weicon Flex 310M benutzt und nicht mehr Sika 221, aber ich denke hauptsächlich war das Dach schon wieder undicht, weil ja mein Dach so stark durch hing. Über den Winter habe ich es ja langsam wieder hoch gedrückt und dann mit Stahl-T-Trägern fixiert, das war wohl selbst für das dauerelastische Sika etwas viel 😉 Das Weicon Dichtzeugs ist aber im Gegensatz zum Sika 221 UV beständig, daher muss es nicht mehr überlackiert werden.

ein Lichtblick

Mittwoch, 8 Oktober 2008

Gestern Nacht habe ich meinem Kühlschrank eine zweite Chance gegeben nachdem, wie mir empfohlen wurde, er eine Weile ruhen durfte. Es hat tatsächlich gewirkt und heute morgen waren es innen 4 °C… Das Zünden dauert zwar immer noch etwas länger, ich muss so ca. 10mal drücken, aber immerhin kühlt er schon mal!

Leider kamen heute keine Pakete, weder meine Steuereinheit der Heizung noch mein Abwassersystem sind eingetroffen, daher habe ich mich mit der Elektrik und den Frischwasserkanistern beschäftigt. Die Kanister habe ich mal eingebaut und etwas befüllt. Ein erster Test des Wassersystems habe ich auch schon hinter mir. Entgegen meinen Erwartungen spritzte es nicht an allen Ecken und Enden heraus. Nur an einem T-Stück tropfte es. Das Wasser wieder heraus zu bekommen war schon etwas schwieriger ohne Abwassersystem, aber die Dusche reichte bis vor die Tür 😉

Schadensbericht

Dienstag, 23 September 2008

So jetzt melde ich mich endlich mal zurück… Die Zeit vergeht wie im Flug, so langsam habe ich mich auch wieder an die hiesige Zeitzone gewöhnt.
Odimobil hat sich nicht von der besten Seite gezeigt als ich aus dem Urlaub zurückkam. Es ist ganz schön viel Wasser innen rein gelaufen so dass ich vielleicht den mittleren Schrank austauschen muss. Der Boden hat sich total mit Wasser vollgesaugt und es zieht schon etwas die Schrankwände hoch. Daher war das wichtigste es dicht zu bekommen.
Mit einer vielleicht etwas unkonventionellen Methode scheint es bisher ganz gut zu funktionieren, das Zeug heißt Dicht-Fix von der Firma MEM und ist eigentlich für Flachdächer u.ä. gedacht. Es ist aber NICHT dauerelastisch und eine graue Pampe mit Glasfaserelmenten o.ä. Nach kürzester Zeit ist es auf jeden Fall ausgehärtet und heute habe ich das Dach mal geflutet. Es scheint dichter zu sein, mehr wage ich nicht mehr zu sagen 😉 Momentan steht mein Elektroheizkörper drin und heizt und trocknet!

Ansonsten habe ich noch mit Adrian endlich den Abwassertank unterm Auto angebracht. Eigentlich hatten wir uns schon voll auf die Befestigung mit Metalllochbändern eingestellt, die auch schon ne Weile unterm Auto hingen, aber ich habe nirgendwo passende Spannhülsen gefunden und somit hätten wir das nie stramm bekommen. Jetzt haben wir doch die Originalbefestigung mit Gewindestangen benutzt und das Ding hängt bombenfest.

Aktuell bin ich eigentlich mehr damit beschäftigt den Wagen TÜV fertig zu kriegen, denn im September ist das eigentlich noch zu machen. Am Donnerstag wird der Spurstangenkopf gewechselt und ich bin gerade dabei an der Schaltung für die Elektromotoren der Leuchtweitenregulierung zu basteln. Der Einbau hat tatsächlich geklappt. Ob ich sie noch dazu bringen kann sich zu bewegen und im besten Falle noch in die richtige Richtung werde ich mal sehen.

Ja soweit die News, wenn ich den TÜV überstanden haben sollte werde ich das natürlich verkünden.

Wasser marsch!

Donnerstag, 21 August 2008

Wasser!?! 

Wie oft habe ich eigentlich schon geschrieben, dass er jetzt dicht ist 😉 Ich weiß es nicht und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mich nochmals so weit aus dem Fenster lehne.

Mein Guter war ja in der Werkstatt und ist endlich zurück. Und siehe da, es geht ihm besser 😀 Zumindest bilde ich mir ein, dass er viel runder läuft und auch leiser geworden ist, vielleicht nur ein bisschen… Auf jeden Fall stand er dort irgendwie anders und als ich losgefahren bin platschte es schon hinten im Koffer. Dieses mal ist es das Dachfenster. Ich kann es zwar kaum glauben, denn da habe ich einiges an Sika „versenkt“, aber es ist ganz eindeutig. 

Der nächste Regen brachte Klarheit. VIER undichte Stellen… 

  1. Das Dachfenster, nicht allzuviel aber es muss natürlich gemacht werden. Ich weiß zumindest schon mal ungefähr wo es rein kommt.
  2. An der Seitenschiebetür kommt es von oben rein, aber ich glaube, dass es an der Eckverbindung auf dem Dach reinläuft. 
  3. Die Dachreling ist auch schon wieder dabei; Hier kommt wirklich nicht viel rein, in dem heftigen Regen vor ein paar Tagen hingen aber an zwei Schrauben noch je ein Tropfen.
  4. Jetzt kommt meine rätselhafteste Stelle; Das Wasser ist hinter dem Fahrersitz unten auf dem Blech bei der Alurückwand. Es läuft aber anscheinend nicht herunter, sondern es „drückt“ rein. Außen ist dort ungefähr der Übergang zwischen Koffer und Karosserie und innen eine Dichtung. Hier werde ich wohl noch etwas suchen müssen, denn außen sollte es einfach hinunter laufen und nicht rein! Aber das sag mal dem „lieben“ Wasser…
Mein Dunkelheitsproblem dürfte auch erst einmal gelöst sein. Genaueres wird sich bei längeren Nachtfahrten zeigen. Die Streuscheibe war falsch herum drin und ich habe neue Leuchtmittel gekauft. Ich habe bewährte Xenon-Imitate verbaut, die ich auch in anderen Wagen schon habe/hatte. Es sind die H4 SuperWhite von der Firma Mtec. Sie sehen nicht nur gut aus (was mir beim Bus nicht wichtig war) sondern sie sind auch deutlich heller bei gleicher Wattzahl. Das weißere Licht ist irgendwie auch besser.

Meine Kögel-Teile habe ich natürlich auch bekommen. Es war so teuer, weil die Platte zwischen Tür und Führungsrolle auch mitgeliefert wurde. Diese habe ich aber leider nicht rausbekommen, weil die letzte Schraube (wie immer) sich geweigert hat rauszukommen. Da das Teil technisch noch völlig ok ist, habe ich das Neue mal auf Lager gelegt und das erste Match hat die Schraube gewonnen. Die Rolle habe ich eingebaut und alle Führungsschienen mit Teflonspray eingesprüht. Jetzt quietscht nichts mehr und die Tür rollt wieder gut. 

Die Gasprüfung ist leider noch nicht gemacht, aber das kommt dann gleich nach dem Urlaub dran. Das liegt vor allem daran, dass ich meine Kühlschrankbelüftung ändern muss. Nicht zu Liebe des Gasprüfers, sondern weil mein oberes Abluftgitter zu tief ist. Daher werde ich wohl oder übel noch eines darüber setzen und dann sollte es luftig genug sein. Ich muss natürlich auch innen meinen Küchenaufbau etwas ändern, dass das alles halbwegs dicht wird. 

Die TÜV Abnahme steht auch ins Haus. Irgendwann im September muss ich das erledigen. Zu machen ist noch die Leuchtweitenregulierung und der Spurstangenkopf rechts, der ausgeschlagen ist.
Für die Leuchtweitenregulierung habe ich (wie unten beschrieben) inzwischen 2 Elektromotoren auf dem Schrottplatz besorgt und die Elektronikteile sind auch angekommen. Das kann ich dann nach dem Urlaub auch angehen.
Beim Spurstangenkopf muss ich mal sehen, ob wir das selbst machen können. Wir werden es uns auf jeden Fall mal ansehen.

So genug geplappert, ich geh jetzt packen und morgen „bin ich dann mal weg“, ganz nach Hape Kerkeling. Die nächsten News kommen dann frühestens in vier Wochen!

Gaskasten / Isolation

Mittwoch, 19 März 2008

So die Arbeiten gehen natürlich voran, auch wenn alles etwas länger dauert als gedacht!

Ich habe mich erstmal um das liebe Wasser im Koffer gekümmert das es mir nicht leicht macht. Die Radkästen wurden innen neu zum Holzboden hin verfugt und der Radkasten außen ebenfalls. Außerdem habe ich das Dach nochmals mit Sikaflex abgedichtet und die Außenbeleuchtung gleich mit, damit auch dort kein Wasser durch die Kabelbohrungen kommen kann.

Mit der Isolation habe ich angefangen, auch wenn sich der Xtrem-Isolator ziemlich ausdehnt. Ich habe Pattex Kraftkleber benutzt der zuerst auch sehr gut hält, doch später scheinen Spannungen das Material wieder von der Wand wegzudrücken. Ich habe jetzt die Platten weiter gekürzt und es hält… Also ruhig mehr in der Länge abschneiden als nötig damit er sich ausdehnen kann, sonst hat man halbe Eier an der Wand, passend zu Ostern 😉

Der Gaskasten ich auch fertig; er kommt in Fahrtrichtung rechts hinter den Radkasten. Ich habe zwei verschiedene Befestigungen kombiniert, damit die Flaschen auch hundertprozentig an ihrem Plätzchen bleiben. Die einen sind passende Bodenflaschenhalterungen und das andere sind ovale Arme an der Wand mit Riemen.

Die Halterungen der Dachreling sind auch schon zum Teil installiert.

 

gaskasten

honeypot@odimobil.de