Urlaubsbericht online, Auspuff, uvm.

Sonntag, 25 April 2010

Ich habe es nun endlich geschafft auf meiner anderen Website den Urlaubsbericht mit Fotos und Karte zu erstellen und wollte hiermit ankündigen, dass er online ist 😉

Außerdem habe ich letzte Woche endlich noch die Fotos vom neuen Auspuff gemacht und von den Resten, die noch in der Garage liegen. Diese sind im  Umbaualbum zu finden. Allerdings sieht es wohl so aus, als hätte ich den falschen Endtopf bekommen, was auch meine Probleme mit der Aufhängung erklären könnte. Meine Auspuffversion gehört wohl zum T1 Fahrgestell und der Kögelkoffer hat eine eigene Version, die am Ende nicht zur Fahrzeugseite hinaus führt, sondern hinter dem Topf endet. Ich hatte ja das Problem, dass der Topf, nicht vorne und hinten eine eigene Halterung hat, sondern hinten das Nächste Rohr ran muss, und somit wird sowohl das Rohr, als auch das Ende des Topfes gehalten. Der Topf für den Postkofffer hat wohl genau dieses fehlende Rohrstück hinter dem Topf schon dran, und meine Fahrgestell-Auspuffversion benötigt eigentlich noch das Rohr zur Fahrzeugseite hinaus. Allerdings hat der Postkoffer keine weitere Halterung, um dieses Rohr zur Seite ein zweites mal zu befestigen und so hatte ich mir ja damit beholfen, ein Teil des alten, verrosteten Rohrs, mit einer Schelle am Ende des Topfes zu befestigen, um wieder an die letzte Halterung am Fahrzeugboden zu kommen, wo dann die Schelle eingehängt wird.

Ich befürchte jetzt mal, dass man mir nicht folgen kann, wenn man es nicht gesehen hat, aber vielleicht hilft es ja jemandem, wenn er unter dem Auto lag 😉

Danke an dieser Stelle nochmals an Dirk, der mir diese Infos aus dem MB Server gezogen hat! Ich habe auch schon einige neuen Teilenummern bekommen, aber will das nächstes Wochenende nochmals mit meinen Rechnungen vergleichen, bevor ich sie veröffentliche. Danach sollte für das nächste mal klar sein, was man alles braucht, um den Auspuff auszutauschen.

Ansonsten ist noch der bestellte Stoff für die Wände und Decke eingetroffen und könnte verarbeitet werden. Vor Weihnachten hatte ich mir ja Muster bestellt und hatte mich vor ein paar Wochen eigentlich für „Weiß New Evolution“ für die Decke entschieden und das „Orange“ für die Wände. Leider hatte ich wohl zu lange mit dieser Entscheidung gewartet, denn der weiße Deckenstoff ist inzwischen nicht mehr verfügbar und so hatte ich zwischenzeitlich neue Muster bekommen. Jeglicher heller Stoff mit Schaumstoffunterfütterung ist leider ausverkauft, der wohl relativ gut die Übergänge zwischen den Extreme Isolator Platten ausgleichen würde. In die nähere Auswahl sind jetzt „Lime Natur“ und „Lime Creme“ gekommen. Lasst euch nicht von den Bildern täuschen, die Stoffe sehen real teils ganz anders aus. Letzt endlich ist die Wahl jetzt auf „Lime Creme“ gefallen, der zwar etwas dunkler ist, als „Lime Natur“, aber sehr harmonisch zum Orange ist. Ich hatte die Muster testweise mit Sprühkleber beidseitig verklebt, um zu testen, ob der Kleber den dünnen Deckenstoff durchweicht, was aber zum Glück nicht der Fall war. Nun muss ich wohl noch genauer die Übergänge der Deckenisolationsplatten überarbeiten. So wie so war ich etwas schlampig beim Zuschneiden der Platten, was sich jetzt rächt, denn ich muss alle Übergänge zu Fenstern, Dachträger, etc. nacharbeiten. Außerdem muss vorher auch noch eine Deckenlampe ausgesucht und installiert werden, weil es uns zu dunkel ist. Die Lichter unter den Hängeschränken sind zwar gut, aber es fehlt eine Lampe in der Mitte des Raums, um Licht über dem Tisch und im Gang zu haben. Daher werde ich die Original „Dachluke“, die ja jetzt von einem Dachträger durchquert wird zum Fahrerhaus hin schließen, so dass ich den vorhandenen Platz nutze, um dort die neue Lampe ein zu bauen. Das ist dann ungefähr wie eine eingehänkte Decke, wo die Lampe versenkt werden kann.

Vor und nach dem Urlaub hatte ich mich außerdem noch um einige Reklamationen gekümmert, die fällig waren. Dazu gehörte das ELRO bzw. Fritz-Berger Rückfahrkamerasystem Park7 mit dem ich ja seit Beginn nur Ärger hatte. Seit dem Kauf hatte ich zweimal die Rückfahrkamera tauschen müssen, weil innen in den Sensor Feuchtigkeit hinein gelangt war, zwei mal musste der Monitorfuß getauscht werden, weil dieser immer an der gleichen Stelle gebrochen war und uns dann der Monitor um die Ohren geflogen ist. Zu guter letzt ist der Monitor selbst vor unserem Wintercampingausflug ausgefallen und wieder funktionierte das System nicht. Daher habe ich auf Wandlung bestanden und habe ersatzweise ein Luis System bekommen, das demnächst verbaut werden muss. Mir graut es allerdings noch ein wenig davor, denn dazu müsste das neue Kabel verlegt werden, was bedeutet doppelter Boden raus und meine Elektrowand wieder raus, an der die ganzen Steuergeräte sitzen. Vielleicht versuche ich aber auch das alte Kabel weiter zu verwenden und mir etwas „zusammen zu löten“. Muss mal vor Arbeitsantritt eine Arbeitsaufwandsschätzung für beide Lösungen machen…

Soweit die News, ihr seht es gäbe viel zu tun, nur die Zeit fehlt. Nächstes Wochenende geht es wohl wieder mit odimobil nach Nußloch und da könnte es mal weiter gehen!

Auspuffreparatur und Urlaubsstart

Donnerstag, 8 April 2010

Es folgt mal wieder ein schon lange fälliges update in diesem BLOG, aber bisher gab es weder viel zu berichten, noch war Zeit da, um diesen Bericht zu verfassen.
Privat gab es einiges seit dem letzten Skiausflug zu erledigen… Da war das Semesterende mit den üblichen Klausuren bis Mitte März und dann bin ich noch innerhalb Bambergs umgezogen, was ja bekanntermaßen auch immer mehr Arbeit ist als man sich das so wünscht! Ende März habe ich dann odimobil aus dem Winterschlaf bzw. aus dem Carport befreit und bin nach Nußloch gefahren. Dort gab es aber ebenfalls viel zu tun und es fehlte auch irgendwie die Lust an odimobil herum zu schrauben, da an meinem PKW auch einige Reparaturen fällig waren. Da wir allerdings am Ostermontag in Urlaub Richtung Süden aufbrechen wollten gab es noch einiges zu erledigen. Ein Frühjahrscheck am Gründonnerstag hat gezeigt, dass das vor dem Winter noch relativ kleine Loch im Auspuffrohr jahreszeitlich gerecht Osterei-groß geworden war und dementsprechend gut war der Sound 😉 Da ja der Geräuschpegel schon ohne kaputten Auspuff relativ hoch ist, musste diese Reparatur vor dem Urlaubsbeginn durchgeführt werden. Daher habe ich mich am Ostersamstag auf eine Mercedeswerkstätten-Rundtour begeben in der Hoffnung, dass meine Auspuffteile vorrätig wären. In Wiesloch hatte ich keinen Erfolg, aber in den Niederlassungen Heidelberg und Mannheim waren die wichtigsten Teile zu bekommen und es sollten nur noch ein paar Schrauben fehlen. Austauschen wollte ich das s-förmige Mittelrohr und den Endtopf, da diese miteinander verschweißt waren und offensichtlich schon viel an ihnen herum gebastelt und geschweißt wurde. Das Loch war genau im Übergang zwischen Topf und Rohr und da ich mal wieder etwas Ruhe in puncto Auspuffreparaturen haben wollte, habe ich beide Teile besorgt. Das letzte Rohr, das wohl die Abgase hinter dem Endtopf zur Seite heraus führen sollte, hatte ich nie und wollte ich mir auch wieder sparen.
Nach erfolgreichem Einkauf in den Sternapotheken für knapp 150€ ging es an den Ausbau des alten Auspuffs. Mein Plan war spätestens am Abend des Ostersamstags fertig zu sein, aber so lange wollte ich gar nicht brauchen! Da Adrian und ich schon nach dem Kauf von odimobil das erste Rohr vom Krümmer bis zum s-förmigen Rohr ausgetauscht hatten, wollte ich nur die beiden defekten Teile wechseln. Die Halterungen ließen sich alle relativ gut von der Karosserie lösen, aber die Schellen waren nur noch halb vorhanden und überall wurde mal herum geschweißt. Im Endeffekt habe ich den ganzen Auspuff inklusive des relativ neuen ersten Rohrs ausgebaut und in die Garage verfrachtet, weil sich die Verbindung zwischen altem und neuen Rohr – unter dem Auto liegend – nicht lösen wollte. In der Garage fiel mir dann ein, dass mein KFZ Schrauber mal bei einem Ölwechsel erwähnt hatte, dass er einen fehlenden Auspuffhalter angebracht hat. Diesen hatte er auch angeschweißt, leider inklusive der ineinander gesteckten Rohre. Kein Wunder das ich unter dem Auto diese Verbindung nicht trennen konnte. Da die Sternapotheken in der Zwischenzeit zu hatten durfte das ansonsten noch intakte Rohr nicht kaputt gehen und so habe ich mit etwas Mühe die Halterung aufgeflext und das Rohr gerettet. Dann musste ich feststellen, dass zwei der drei neuen Schellen für den Endtopf nicht passten und so musste eine andere Lösung her. Erst hatte ich versucht doch noch den alten Topf zu retten, weil an diesem die alten passenden Halterungen angeschweißt war. Aber ohne schweißen und pfuschen wäre da nichts zu machen gewesen. Abends hatte ich zwei Freunde zu Rat gezogen und wir hatten schnell eine Lösung gefunden, was nicht passt, wird eben passend gemacht! Die falschen Schellen waren ziemlich schnell mit der Flex und der Bohrmaschine modifiziert und so war der Abend schon erreicht, aber odimobil noch immer ohne Auspuff. Daher musste dann der Auspuffeinbau auf Ostersonntag verschoben werden, aber zum Glück hat alles gepasst und ich kann mir noch nach dem Urlaub überlegen, ob die provisorischen Halterungen bleiben dürfen oder noch ausgetauscht werden müssen.
Teilenummern und Fotos der Aktion folgen noch, wenn ich wieder zu Hause bin, denn ich schreibe euch gerade vom Ortasee aus Italien, wo ich mir die Sonne auf den Pelz scheinen lasse, während ich am See sitzend in die Tasten haue.

Daher könnt ihr folgern, dass der Urlaubsstart erfolgreich war, nur war alles zeitlich etwas verzögert. Am Ostermontag haben wir gemütlich odimobil eingeräumt und die üblichen Arbeiten, wie das Wassersystem in Betrieb nehmen, etc. erledigt. Dann ging es Nachmittags auf die Autobahn Richtung Süden mit Übernachtung in Airolo, hinter dem Gotthardtunnel. Dienstags sind wir bei erneutem, perfekten Wetter am Lago Maggiore entlang zum Ortasee gefahren und sind momentan in Orta San Guilo. Am Sonntag geht es schon wieder zurück und dann sollte anschließend ein Urlaubsbericht folgen!

Viele Grüße aus bella Italia!

Wintercamping

Mittwoch, 13 Januar 2010

So ich blogge mal etwas nach…

Vor genau einer Woche sind wir schon wieder aus Adelboden in der Schweiz zurück gekommen, aber der Reihe nach…

Am Montag, 4.1.10, ging es mit den Vorbereitungen für unseren kurzen Skiausflug los; wir haben Ski ausgeliehen und das WoMo reisefertig gemacht. Also einkaufen, Betten beziehen, einräumen, tanken, usw. Was eben alles so zu erledigen ist und bei diesen ersten Fahrten mit odimobil war ich fest davon überzeugt, dass das ganze Auto total schief hängt. Man konnte aber nichts von außen sehen, auch Blattfedern und Stoßdämpfer machten einen vertrauenerweckenden Eindruck, also hab ich noch Knapi Test fahren lassen, der mit nach Adelboden gekommen ist, aber er meinte es wäre nichts… Na gut, so langsam scheine ich echt Panik vor längeren Strecken zu haben bzw. vor  evtl. Pannen, die dort – in letzter Zeit – häufig auftreten. Also habe ich meine innere Wasserwaage ignoriert und dann ging es auch besser! Scheint also alles i.O. mit odimobil zu sein…

Los ging es dann von Montag auf Dienstag Nacht; wir sind um 4 Uhr morgens Richtung Schweiz aufgebrochen, damit wir morgens im Skigebiet sein und gleich auf die Bretter können. Das Aufstehen ging leichter als gedacht und die ersten Kilometer waren schnell gefressen, denn auf der Autobahn war fast nichts los und wir konnten mit der neuen Anlage herum spielen. Naja, spielen trifft es nicht ganz, eher Handbuch studieren, da diese Radios irgendwie alle weit entfernt von einer benutzerfreundlichen Bedienung sind. [ @Steve: wünsche mir ein Apple Radio 😉 ] Hinter Freiburg habe ich dann das Spielen am Radio übernommen und Knapi das Steuer und so ging es weiter über die Grenze Richtung Bern. Wir sind auf jeden Fall von der Anlage überzeugt, man kann gut das Dröhnen überwinden und ordentlich aufdrehen. Das hilft auch ungemein, wenn ich wieder der Meinung war, das Auto klingt komisch oder es wackelt seltsam; dann einfach ein gutes Lied einlegen und sich ablenken.

Zur Erfahrung mit dem Radio in Kombination mit dem iPhone kann man sagen, dass es eigentlich gut funktioniert, nur mein 3G iPhone doch schwer an seiner Leistungsgrenze ist. Ich benutze das Navigon Europa App, womit es schon sehr zu kämpfen hat; der GPS Empfang ist gut – auch ohne TomTom-GPS-Halterung – aber schon das parallele iPod benutzen, während das Navi App läuft, ist eine Geduldsprobe für den Benutzer. Schließt man dann noch das iPhone per Dock-Anschluß an das Kenwood Radio an, steht ziemlich sicher ein Absturz des Apps bevor oder das Radio meldet einen Fehler. Meistens haben wir es lieber per 3,5mm Klinke Kabel verbunden, damit nicht auch noch das Radio ständig die Musik ausließt. Im Sommer wird dann wohl der Nachverfolger des iPhone 3GS erscheinen und wenn das dann in meinen Händen ist, werde ich wieder berichten, was der Performanceschub gebracht hat. Alles in allem ist es aber ein riesen Gewinn, denn zuvor war das Blaupunkt Radio drin, ohne angeschlossene Lautsprecher, ohne Kassettendeck, ohne alles. Jetzt läuft endlich wieder Radio oder mein iPod und ich bin sehr glücklich über das Weihnachtsgeschenk an mich 😉

Ach ja, wir waren ja auf dem Weg in die Schweiz, wo es übrigens erst einmal grün war, also kein Schnee weit und breit und wir haben uns gefragt was wir dort wollen? Nach 50km in der Schweiz wurde es dann immer langsamer, denn es ging Berg auf und die Ankunftszeit stieg kontinuierlich. Dann fing es auch noch an zu schneien – was uns ja eigentlich Recht war – aber so in der Dämmerung mit Allwetterreifen und nicht geräumter Autobahn ist nicht förderlich für die Durchschnittsgeschwindigkeit. Ab Frutigen haben wir uns dann spätestens viele Feinde gemacht, denn da geht es richtig nach Adelboden hoch und das natürlich auf einer schmalen, steilen Landstraße. Die Schlange könnt ihr euch vorstellen, die wir hinter uns her gezogen haben. Wieder gesehen haben wir uns fast alle auf dem Liftparkplatz, wobei wir überraschenderweise nicht bedroht wurden, was aber auch daran liegen mag, das wir zwei mal Erbarmen hatten und die Schlange an uns haben vorbei fahren lassen. (reiner Selbstschutz!)

Nach ca. 5,5h für 400km sind wir dann in Adelboden angekommen, wo glaube ich, als einziger Ort in der Schweiz blauer Himmel war. Da war sofort jegliche Müdigkeit vergessen und es ging Schifoan, denn der Berg hat gerufen 😉  Wir hatten echt Glück, denn den Tag über wurde es immer schöner und wir hatten strahlenden Sonnenschein, 90cm Schnee und ein wahnsinnig schönes Panorama. Spätnachmittags ging es dann erschöpft die Talabfahrt hinunter und wir konnten bis vor die WoMotür mit den Skier fahren. Jetzt mussten wir nur noch den Campingplatz Hari finden, der nur ein paar hundert Meter vom Parkplatz der Gondelbahn entfernt war, doch leider auch hundert Meter höher lag, sodass wir doch auch am nächsten Tag das Auto brauchten um zum Lift zu kommen. Der CP hat sich als schneebedeckte Wiese oder Acker erwiesen, der neben einem Wohnhaus liegt und gegenüber dem Dauercampingplatz ist. Unser „Platz“ hat auch nur im Winter auf und wir waren zwar nicht die einzigen „Deppen“, doch es gab noch viel Platz. An einen Schweizer Steckdosenadapter hätte ich denken sollen, doch zum Glück wurde uns einer ausgeliehen. Ansonsten sind wir herzlich aufgenommen wurden, doch die Sanitäreinrichtungen waren sehr klein und auch etwas in die Jahre gekommen. Für eine Nacht völlig ok und immerhin alles sauber, aber doch etwas enttäuschend.

Vor der Abfahrt hatte ich es übrigens nicht mehr geschafft die Heizpatrone für den Abwassertank einzubauen bzw. wollte es gar nicht mehr als ich die Montageanleitung gelesen hatte. Die Patrone wird horizontal mit einem Mindestabstand von 40mm zum Tankboden eingebaut, woraus man wohl schließen kann, dass das der Mindestpegel ist, denn nur 2 cm Wasser würden wohl ausreichen um den Hahn zu sprengen, aber nicht um die Patrone zu benutzen. Daher ist wohl so ein Heiznetz, das unter den Tank geklebt wird, zwar etwas teurer, aber wohl die bessere Alternative. Wir sind natürlich für einen Tag gut ohne Wasser ausgekommen und haben uns aufs Einheizen konzentriert. Außentemperatur dürften so -5°C – -10°C im Laufe der Nacht gewesen sein und wie ihr merkt sind wir schon mal nicht erfroren ABER die Heizung hatte doch schon ganz schön zu kämpfen. Wenn ich sonst im lauen Herbst oder im Sommer in den Bergen die Truma E2400 angeworfen hatte war im Nu Sauna-Feeling im Womo, ganz anders in Adelboden. Wir haben ca. 2h die Heizung auf voller Kraft laufen lassen und es tat sich nicht viel, was aber auch daran lag, dass wir noch einige male rein und raus sind, bis man eben richtig steht und alles fertig ist. Zum Aufwärmen haben wir uns dann ein Restaurant gesucht und haben die Heizung laufen lassen; als wir nach ca. 2h wieder kamen war das Saunafeeling fast da, zumindest wenn man von draußen herein kommt. Da war ich doch beruhigt, denn zwischen durch war ich nicht sicher, ob wir es warm bekommen. Es zieht eben doch an einigen Stellen noch gewaltig rein, die Beifahrertür schließt nicht richtig, am Kühli ziehts rein und an der Hecktür kann man durch den Spalt raus schauen! Dennoch hat es über Nacht gereicht die Heizung auf „kleiner Flamme“ dauerhaft laufen zu lassen und wir hatten wohl immer noch morgens ca. 15°C. Das beste Erlebnis war aber wohl das Eiskratzen am Morgen und zwar Innen! Das ganze Fahrerhaus war eingefroren und dadurch, dass die Scheibe „falsch“ gebogen ist, kann man schlecht kratzen. Aber so wird einem gleich wieder warm in der Früh…

Um jetzt mal etwas abzukürzen und nicht länger eure Lesezeit in Anspruch zu nehmen, der zweite Skitag war noch genialer als der Erste, denn das Wetter war noch besser und wir natürlich auch 😀 Die Schneeketten haben wir überraschenderweise nicht gebraucht, die Ganzjahresreifen haben sich super geschlagen und wir sind pannenfrei Mittwochs Abends wieder zu Hause angekommen.

Es folgen noch ein paar Impressionen…

honeypot@odimobil.de