Wassereinbruch und Urlaubsbeginn

Freitag, 14 Oktober 2011

Seit ein paar Tagen musste odimobil seine Maschinenhalle verlassen und ins freie ziehen, weil ich gerade umziehe und natürlich odimobil mit muss 😉 Seitdem hat es immer wieder intensiv geregnet und vergangenen Mittwoch gipfelte das ganze damit, dass es von früh bis spät durchregnete. Der tägliche Kontrollbesuch auf Dichtigkeit war bis zu diesem Mittwoch immer positiv und es war kein Wasser im Innenraum erkennbar. Doch dann war der Dauerregen wohl zu viel und zusätzlich stand das Auto anders als zuvor, was folgendes Ergebnis lieferte:


Wassereinbruch – mal wieder – vorne auf der Beifahrerseite. Da kommt das Wasser vermutlich in der Nähe der Kofferecke hinein und dann auch noch irgendwo am hinteren Kofferende. Wo genau weiß ich nicht und aufs Dach schauen brauche ich auch nicht, denn ich habe schon alles neu abgedichtet und ich sehe keine potentiellen Eintrittsstellen mehr. Da bleibt vielleicht nur noch über eine zweite Dachhaut nachzudenken, aber erst einmal gehts in Urlaub und solange hoffe ich auf gutes Wetter!

Damit das sicher gestellt ist bleibe ich auch in Deutschland 🙂 Morgen starte ich von Bamberg aus Richtung Berlin bzw. Potsdam. Dort werde ich einige Tage bleiben und mir die beiden Städte anschauen. Dann soll es weiter über die Mecklenburgische Seenplatte an die Ostsee gehen. Vermutlich werde ich von Rostock bis Kiel an der Küste entlang fahren und dann eventuell noch nach Sylt rauf. Ab dann wird es mich wieder Richtung Süden ziehen über Bremen, evtl. Hamburg, Köln, Aachen, Bonn, Gießen nach Heidelberg. Bis Ende des Monats bin ich wahrscheinlich unterwegs, jenachdem wie das Wetter mitspielt. Wer Tipps hat, was ich auf meiner Route anschauen sollte oder wo man gut übernachten kann, schreibt doch bitte ein Kommentar. Wo ich gerade stecke könnt ihr sehen, wenn ihr auf der rechten Seite den blauen Button „Aktuelle Position“ anklickt. Je nach Lust und Laune folgen vielleicht in den nächsten Tagen auch ein paar Urlaubszwischenberichte…

endlich kommt Stoff an die Wände

Dienstag, 5 April 2011

Gestern ging es weiter mit den Vorbereitungen, um den Stoff auf die Wände kleben zu können. Dazu habe ich noch einige Kabel im Isolator versenkt, sodass ich überall ebene Flächen habe. Den Stoff hatte ich nun inzwischen schon fast vor einem Jahr bestellt und es wird mal langsam Zeit, dass er verarbeitet wird.

Außerdem habe ich mir den einen LED-Strahler näher angeschaut, der über den Winter eine rostige Flüssigkeit verloren hat, das Holz drumherum versaut hat und irgendwie auch noch eine pilzige Oberfläche bekommen hat. Alle anderen außen herum sehen noch wunderbar aus. Ich denke es kommt von dem Chrom-Ring, kann es aber nicht genau erkennen; er funktioniert noch einwandfrei, sieht aber nicht schön aus, daher habe ich mal eine Neue bestellt. Mit dem restlichen Schaden muss ich wohl leben. So sieht die Schweinerei aus:

Ansonsten bin ich gestern noch auf Wassersuche gegangen, denn trotz der x-ten Abdichtungsversuche kam ja noch immer bei bestimmter Fahrzeuglage und erheblichem Regenfall Wasser neben dem Hängeschrank auf der Fahrerseite ins Auto. Da ich inzwischen nicht mehr weiß wo das Wasser herkommt, musste der Hängeschrank ab und meine Teichfolie (gegen Kondenswasser) in den Eckübergängen runter und es musste „regnen“…

Erst einmal war nichts zu sehen, doch dann konnte ich die ersten Tropfen erkennen. Bisher konnte ich nur eingrenzen, dass es auf der gesamten Breite des Hängeschranks irgendwo reinkommen muss, d.h. zwischen dem Heck und ca. 1m Richtung Fahrerhaus. Jetzt kam der Tropfen direkt aus der Ecke, da muss ich wohl nochmals ran, obwohl mir eine Schraube der Dachreling lieber gewesen wäre, denn da hätte ich ganz genau den Schuldigen identifiziert. So bleibt die ganze Ecke als potenzieller Täter.

Heute ging es dann aber erst einmal mit etwas erfreulicheren Arbeiten weiter, vorallem mit Arbeiten, nach denen man mal einen Erfolg sieht. Wie im Titel schon angekündigt haben wir die ersten Stoffbahnen verklebt. Dazu habe ich Sprühkleber verwendet, den ich mit dem Stoff beim Polstereibedarf-Shop mitbestellt hatte. Wir haben uns entschieden das ganze gleich beidseitig einzusprühen und es klebt auch sehr, sehr gut! Hier der Stand von heute Abend:

Morgen geht es weiter mit der anderen Seite des Fahrzeugs. Dann müssen noch vor Abfahrt die Abdichtungsarbeiten erledigt werden, damit die Teichfolie wieder rein kann und vorallem der Hängeschrank wieder an seinem Platz hängt. Ansonsten würde ich gerne noch einen Haufen Kleinkram erledigen, mal sehen wie weit ich komme! Ob die Decke auch noch vor dem Urlaub mit Stoff verschönert wird bleibt auch fraglich, hängt u.a. davon ab, wie schnell ich das Loch im Dach finde und es schließen kann!

weitere Abdichtungsversuche & Rückfahrkamera-Einbau

Freitag, 27 August 2010

So, das wäre dann auch der letzte überfällige Beitrag von meinen Arbeiten an odimobil, bevor ich zum Starnberger See aufgebrochen bin, aber der Reihe nach!

Als ich im Frühjahr meinen Unterstellplatz für odimobil gewechselt habe, musste es einige Wochen unter freiem Himmel auf einem P&R verbringen. In dieser Zeit war es extrem regnerisch und ich hatte leider wieder einige undichte Stellen entdeckt. Insgesamt sind es wohl drei Stellen, die Erste wäre das Dachfenster im Bad, die Zweite, eine altbekannte Stelle, auf der Fahrerseite zwischen Hängeschrank und Fenster und die Dritte auf der Beifahrerseite am Heck.

Am Dachfenster war es nicht so schlimm und ich hatte schon mehrmals „nachgeschmiert“, aber dieses mal muss das Fenster wohl komplett raus und nochmals neu eingeklebt werden. Dann auch mit Primer, was ich früher nicht gemacht habe. Bisher habe ich immer nur entfettet und dann mit Sika bzw. inzwischen mit Weicon gearbeitet. Dieses „Projekt“ steht allerdings noch aus, denn es kommt nicht allzu viel Wasser hinein und im Bad habe ich ja einen Abfluß 😉

Allerdings wollte ich die schon länger bekannte Undichtigkeit auf der Fahrerseite zwischen Hängeschrank und Fenster finden und beseitigen. Da ich in die Ecken zwischen Dach und Wand Teichfolie verklebt habe, damit kein Kondenswasser von den Aluprofilen an die Wandverkleidung bzw. die Schränke kommt, kann ich nicht genau sagen wo das Wasser her kommt. Es tropft aus der Teichfolien-Lücke beim Hängeschrank, wo mein Stahlträger zur Stützung des Dachs befestigt ist, heraus. Da das Wasser auch nur eintritt, wenn die Fahrerseite tiefer liegt als die Beifahrerseite und odimobil vorne höher ist als hinten, vermute ich die undichte Stelle auf der Höhe des Hängeschranks. Außerdem muss es sich wohl um einer der Näte zwischen Profil und Decke handeln und es ist wohl eher nicht die Befestigung der Dachreling. Daher habe ich mir die beiden hinteren Ecken der Profile vorgenommen, denn dort war noch altes, nicht sehr vertrauen erweckendendes Dichtmittel. Hier das Ergebnis:

Außerdem habe ich endlich die neue Rückfahrkamera montiert, denn man hat doch beim Rangieren ein besseres Gefühl. Leider haben das alte ELRO Kamerasystem und das neue System von Luis unterschiedliche Stecker bzw. Kabel. Zuerst hatte ich überlegt das Kabel vom alten ELRO System weiterzuverwenden und mir etwas zusammen zu löten, aber das sah doch wieder nach viel Aufwand aus, denn es muss sowohl die Verbindung zum Monitor passen, als auch der Anschluß der Rückfahrkamera an das Verlängerungskabel. Die alte ELRO-Kamera habe ich sicherheitshalber nicht weiter verwendet, da die technischen Daten von der Neuen zur Alten doch sehr voneinander abwichen. Da ich ja das Dichtungsmittel schon in der Hand hatte und ich auch schon sehr geübt bin, die Rückfahrkamera ein- und auszubauen, weil die ELRO-Kameras des öfteren defekt waren, ging das Herauskratzen des Dichtungsmittels relativ schnell. Die alte Halterung konnte ich weiter verwenden und so wurde nur das neue Kabel durchs Dach verlegt, die Kamera ausgerichtet und das ganze wieder abgedichtet. Um das Kamera-Verlängerungskabel zu verlegen muss ich ziemlich viel „aufreißen“, daher habe ich diese Arbeit vertagt und ein Kabel quer durchs Auto zum neuen Monitor gelegt. Endlich mal wieder ein Provisorium in odimobil! ^^ Sowohl die Kamera, als auch der Monitor machen einen deutlich besseren Eindruck. Der Monitor ist hell genug, dass man auch bei starker Sonneneinstrahlung etwas sehen kann und die Monitorbefestigung ist flexibler und stabliler. Man sollte zwar meinen, dass das jedes Rückfahrkamera-System erfüllen sollte, tut es aber leider nicht, vor allem nicht das Park7 von ELRO. Um das Verlängerungskabel zwischen Monitor und Kamera zu verlegen, muss ich den doppelten Boden und meine Elektrikwand-Verkleidung bei der Schiebetür öffnen. Dies sollte auch demnächst erledigt werden, denn es stehen noch ein paar weitere Elektrikarbeiten im Innenraum an. (Bilder von der Rückfahrkamera stelle ich noch in den nächsten Tagen ins Umbau-Album)

Ich habe noch vier IKEA 12V LED-Leisten „Dioder“ im Lager, die meine neue Deckenbeleuchtung werden sollen. Meine Beleuchtung unter den Hängeschränken hat zur Folge, dass es nachts doch etwas duster im Deckenbereich ist. Daher werde ich einen Teil der originalen „Dachluke“ schließen und dort die Leisten einbauen. Soll dann ähnlich wie in einer abgehängten Decke im Haus werden, wo die Strahler versenkt sind. Dazu muss ja auch noch ein Kabel verlegt werden, somit lohnt sich schon der Aufwand alle Verkleidungen nochmals zu öffnen. Anschließend darf endlich der Stoff an die Wand, der schon lange im Lager liegt.

Nach den Abdichtungsarbeiten und dem Einbau der Kamera bin ich ein Wochenende zum Starnberger See gefahren und habe mich mit Freunden dort getroffen, die mit „Weißware“ angereist sind 😉 Es war ziemlich nass an diesem Wochenende, aber wir haben uns den Spaß nicht nehmen lassen. Leider habe ich die undichte Stelle auf der Fahrerseite noch nicht gefunden, denn inzwischen ist wieder etwas Wasser hinter dem Hängeschrank eingedrungen. Ein ewiges Katz und Mausspiel eben mit diesem Wasser…

totally black

Mittwoch, 18 November 2009

Vorab, odimobil ist noch außen gelb und daran wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern! Aber dafür ist jetzt auch die Isolation bzw. Geräuschdämmung der Dachhaube über der Fahrerkabine abgeschlossen und somit eine weitere fläche schwarz. Langsam könnte man denken, dass ich es so mag 😉 Aber es ist mehr so, dass es mich nicht so sehr stört, denn es gab bisher immer Wichtigeres zu tun als sich um optische Dinge zu kümmern. Doch für die nächste Saison wäre ein hellerer Stoff an den Wänden doch erstrebenswert! Testfahrt mit der fertig isolierten Haube gab es noch nicht, aber ich habe was die Lärmeindämmung an geht keine großen Hoffnungen mehr…

In der Zwischenzeit habe ich auch einen Stellplatz gefunden und odimobil durfte vor knapp zwei Wochen von Nußloch nach Bamberg „umziehen“. Ich habe hier ganz in der Nähe von Bamberg, nämlich in Strullendorf, einen Carport-Stellplatz gefunden, der erst einmal das diesjährige Winterquartier sein wird. Dort steht er jetzt geschützt vor starken Regenfällen und einem möglichen Wintereinbruch und ich kann das noch immer minimal undichte Dach beruhigt ignorieren. Die letzte Abdichtaktion hat zwar viel gebracht, doch bei einem extremen Regentag in Kärnten gab es doch einen kleinen Wassereinbruch. Eventuelle Schneelasten sollte das Dach zwar inzwischen auch gut weg stecken können, nachdem zwei T-Träger das Dach stützen, aber man muss es ja nicht herausfordern.

Schnee ist auch schon der richtige Stichpunkt, denn ich würde gerne dieses Jahr endlich mal wieder richtigen Schnee sehen und Ski fahren. Die letzten Jahre war mir das einfach zu teuer und dieses Saison werde ich wohl mal die Wintertauglichkeit von odimobil testen. Dazu habe ich mir schon eine Heizpatrone für den Abwassertank besorgt, damit mir dort das Wasser nicht einfriert. Weitere Arbeiten vor dem winterlichen Ausflug werden wohl noch die Heizungsrohrführung angehen, denn ich werde den doppelten Boden noch beheizen müssen. Winterreifen werde ich mir nicht extra anschaffen, sonst kann ich odimobil auch zu Hause lassen und in ein schönes Hotel fahren, aber ein paar Schneeketten sollte ich wohl noch anschaffen. Das dürfte es dann auch schon an nötigen Anschaffungen und Arbeiten gewesen sein. Wir werden das ganze mal für ein verlängertes Wochenende in dieser Wintersaison testen und dann natürlich unsere Erfahrungen kund tun. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, das machen wir wohl eher spontan, wenn die Schneelage besonders gut ist. Danach entscheidet sich dann, ob odimobil ganzjährig angemeldet bleiben wird oder ob ich auf Saisonkennzeichen umstelle.

Das war es auch schon wieder mit den News, odimobil „ruht“ weiter unter dem Carport und als nächstes werden dann mal einzelne Winterprojekte angegangen, wie z.B. Fahrradträger fertig bauen, Leuchtweitenregulierung auf Elektrik umbauen, und und und

Winterschlaf

Dienstag, 20 Oktober 2009

So hier noch ein kurzer Beitrag, dass odimobil im Winterschlaf ist…

Die letzten Kilometer haben wir erfolgreich ohne Panne bewältigt *juhu* und in den letzten Tagen der Semesterferien habe ich odimobil fit für den Winter gemacht, also alles Wasser raus und Hähne geöffnet… Dann noch ein bissl Ordnung gemacht und ihm die große Innenreinigung verpasst 😉

Jetzt suche ich mir einen Unterstellplatz für den Winter, also eine Garage, Carport, Halle, etc… Hauptsache kein Wasser auf dem Dach, denn dem trau ich nicht. Halbwegs zugänglich muss der Platz auch noch sein, denn ich möchte am liebsten ganzjährig ein Unterstellplatz finden und dann wird er ja ab und zu zum „pimpen“ wieder mit genommen. Also falls jmd. was in der Nähe von Heidelberg oder Bamberg hätte, nur her damit…

Mein Garagenlager habe ich auch noch umgeräumt und dort Ordnung gemacht, so dass nach fast zwei Jahren endlich wieder mein PKW rein passt 😀 Das wichtigste habe ich noch dahinter gequetscht, aber diesen Winter will ich nicht mehr bei jedem Wind und Wetter basteln. Winterprojekte, die man auch innen erledigen kann, gibt es genug; Ich würde gern die Scheinwerfer endlich fertig umrüsten auf die Golf Elektromotoren, vielleicht die innere Motorverkleidung von innen neu dämmen, usw.

Den Fahrradträger werde ich mir vielleicht auch nochmals vornehmen, nachdem der Fertigstellungstermin vor dem letzten Urlaub nicht geklappt hatte, brauchte ich ihn erst einmal nicht mehr und habe mich nicht mehr damit befasst. Im aktuellen Zustand fand ich es aber einfach zu gefährlich ihn zu benutzen und zu hoffen, dass ich die Fahrräder wieder mitbringe. Martin hatte noch eine gute Idee die Fahrräder zusätzlich am Fahrzeug zu befestigen und damit das starke Wackeln zu verhindern. Dann müsste zwar ein Halter gelöst werden bevor man den Träger schwenken könnte, aber das wäre kein Problem…

Jetzt ist der Uni-Alltag schon fast wieder da und hier wird wohl erst mal Ruhe einkehren!

honeypot@odimobil.de