der Winter ist vorbei

Freitag, 5 April 2013

Ruhig ists hier über den Winter gewesen, was sowohl an viel Arbeit abseits von odimobil lag als auch an unvollendeten Baufortschritten, die sich über den laaangen, kalten Winter nicht vollenden ließen.

Doch jetzt kam endlich einmal ein Hauch Frühling vorbei und Urlaub habe ich auch noch, also konnte es endlich weiter gehen. Vor dem Winter und dem Ende der Saison hätte eigentlich noch ein TÜV Besuch angestanden, aber mir wurde schnell klar, dass das nicht mehr in 2012 klappen konnte.

Pünktlich zur Beginn der neuen Saison 2013 habe ich mich ans Werk gemacht odimobil fertig für die Haupt- und Abgasuntersuchung sowie Gasprüfung zu machen.

Vor dem Winter hatte ich die Wahl meine Anhängerkupplung für den HU Termin abzumontieren oder Platz zu schaffen, um sie dauerhaft korrekt montieren zu können. Die AHK hatte ich von einem anderen Postkoffer Besitzer geschenkt bekommen und hatte die Hoffnung, dass diese problemlos an odimobil montierbar ist, war sie aber nicht. Der Beleuchtungsträger am Heck war im Weg, sodass sie nur in die unteren zwei der vier vorgesehenen Löcher passte. Und da ich glaubte es fehlen nur ein paar cm um die AHK an ihren Platz zu bekommen hatte ich „schnell“ zur Flex gegriffen. Was folgte war ein Kampf AHK gegen mich. Mit jedem neuen oder erweiterten Loch im Beleuchtungsträger tat sich eine neue Stelle auf, die die AHK hinderte weit genug nach oben zu kommen, um sie korrekt mit dem Fahrzeugrahmen verschrauben zu können. Um das ganze nicht noch weiter in die Länge zu ziehen habe ich nach mehreren Anläufen im November und Dezember 2012 irgendwann doch gegen die AHK gewonnen und sie saß endlich dort wo sie hinsollte:

AHK Befestigung Fahrerseite AHK Befestigung Beifahrerseite AHK an ihrem Platz

 

Doch spätestens dann kam die Kälte und vor allem viel Schnee und eine Zwangspause war da. Vorgestern ging es dann an die Vollendung des Projekts „AHK“. Inzwischen ist aus diesen anfänglichen kleinen Öffnungen:

Öffnungen links Öffnungen rechts

ein riesen Einschnitt auf der ganzen Breite zwischen den kleinen Löchern rechts und links entstanden. Es musste jetzt nur noch der Flugrost entfernt werden, der sich über den Winter gebildet hatte und alle scharfen Kanten entgratet werden. Danach folgten zwei Anstriche mit Brantho Korrux 3 in 1 und die AHK konnte endlich – für die Ewigkeit – montiert werden.

Da der hintere Stabi auch schon ganz schön Rost gefangen hatte und sich der ehemalige Lack abschälte, habe ich diesen grob vom Rost befreit und neu lackiert. Die Gasgeräte haben sich die lange Pause nicht anmerken lassen und funktionierten tadellos.

Dann konnte gestern das Wagnis HU angegangen werden und nach einer kleinen Odyssee bei der Suche nach einer Prüfstelle, die auch wirklich eine Gasprüfung durchführen kann und es nicht nur auf ihrer Homepage verspricht, bin ich bei der DEKRA in Darmstadt gelandet. Nach etwas Wartezeit waren wir dann „dran“ und mir war mehr als mulmig zu Mute welche Mängelliste auf mich zu kommt. Die Bremsen hatte ich zuvor warm gefahren und sie funktionierten wie im Bilderbuch. Auch die Rußwolke scheint im Rahmen der Normen zu sein, denn auch die AU konnte gemeistert werden. So kam es ganz anders als gedacht, alles funktionierte tadellos und es gab die ersehnten Plaketten:

Gasprüfung bis 2015 frischer TÜV bis 2015 weitere zwei Jahre on the road

 

Die erste Ausfahrt 2013 lässt aber bei den doch noch eher eisigen Temperaturen da draußen noch etwas auf sich warten. Vermutlich geht es Anfang Mai nach Bodenheim am Rhein zum 12. womobox und Leerkabinen Treffen.

letzte Urlaubsvorbereitungen und ab nach Kroatien

Montag, 4 Oktober 2010

Nachdem der Umbau der LWR endlich endgültig abgeschlossen war konnte ich mich am vergangenen Donnerstag zum TÜV wagen. Vorher musste allerdings noch eine Gasabnahme her. Zum Glück keine komplett neue Gaserstabahme, denn mein „neuer“ Boiler konnte nachgetragen werden. Diesen hatte ich bisher noch gar nicht „vorgeführt“. Die Gasaußensteckdose ist ja kein Verbraucher und wird daher nicht eingetragen, wurde nur alles auf Dichtigkeit geprüft. Nach der erfolgreichen Gasabnahme ging es dann zum TÜV bzw. GTÜ. Auch das hat problemlos geklappt, der Prüfer meinte schon als ich kam, odimobil müsse er sich gar nicht anschauen, denn was die Post nicht kaputt bekommen hat, würde ich auch nicht schaffen ^^ Nach den Abgasuntersuchung sah der Hof übrigens so aus:

nix Feinstaub 😀

Die Prüfung lief problemlos und er hat immerhin auch die Scheinwerfer bzw. die LWR geprüft, hat sich die Mühe also schon gelohnt.

Ansonsten ist noch die neue Batterie vor dem Urlaub rein gekommen. Eine AGM Batterie mit 100Ah, nachdem ja die Gelbatterie wohl hinüber ist. Sie hat innerhalb von Stunden die Spannung verloren und so konnte man nicht mal eine Nacht ohne Außenstrom irgendwo stehen.

Dann habe ich noch die Kabel verlegt, d.h. das Kabel des neuen Luis Rückfahrkamerasystems, dann die Kabel für die Tankfüllstandssensoren und ein weiteres zwei-adriges Stromkabel für die neue Deckenbeleuchtung. Ob ich die Tankfüllstandsanzeige einbaue, weiß ich noch nicht, aber wenn der doppelte Boden mal auf ist, wollte ich alles zusammen erledigen. Das Rückfahrkamerakabel war mir das Wichtigste, denn es hing in den letzten Wochen quer durchs Auto. Da ich die meisten Arbeiten am Freitag vor der Urlaubsabfahrt erledigt habe, blieb keine Zeit mehr die Deckenbeleuchtung einzubauen oder andere Aufgaben anzugehen. Außer einen Vorhang vor den Hecktüren anzubringen, das musste dann doch noch sein!

Die restlichen Aufgaben vor Urlaubsantritt nehmen doch noch genug Zeit in Anspruch, wie Wasser auffüllen und den Schmutz vom Arbeiten aus dem Auto schaffen…

Dann ging es auch schon los, Freitag Abend erst nach Bamberg Veronika abholen und dann sind wir letzten Samstag in den Urlaub aufgebrochen. Erste Station war der Faaker See in Kärnten als Zwischenstop nach Kroatien. Gestern dann weiter über Slovenien nach Kroatien. An der slovenischen Grenze wurden wir intensiv durchsucht bzw. mehr odimobil, weil wir wohl verdächtig waren?!?

Dann ging es mit der Fähre von Istrien auf die Insel Cres:

Und gestern Abend sind wir dann auf Losinj angekommen:

Die Wolken weg denken, war nur heute Mittag ein Wolkenband das durchzog. Ansonsten hatten wir blauen Himmel und diesen fantastischen Blick. Hier werden wir erst einmal relaxen und dann schauen wo wir noch alles hin wollen.

Von hier aus viele Grüße aus Kroatien!

Steuer

Montag, 5 Januar 2009

Nachdem jetzt auch die die „Ummeldung“ zum Sonder-KFZ vom Finanzamt bestätigt wurde und der gute Sachbearbeiter wahrscheinlich nicht mehr auf diese Seite kommt muss ich doch endlich ein Kommentar zu diesem schwachsinnigen System abgeben!

Vor einiger Zeit habe ich es ja mit viel Mühe und einigen verschiedenen TÜV Besuchen geschafft die Bestätigung als WoMo zu bekommen. Dann durfte man mit dem Wisch zur Zulassungsstelle und das ganze in Schein und Brief ändern lassen. Soweit so gut, denn die Versicherung wird ja auch (zumindest bei mir) erheblich günstiger! Meldet sich doch nach einiger Zeit das liebe Finanzamt per Brief, dass es gerne das Wohnmobil vorgeführt haben möchte um es steuerlich als WoMo einzustufen. Daraufhin habe ich mit dem netten Schbearbeiter telefoniert und hätte ihn gerne gefragt, ob die noch alle Tassen im Schrank haben? Ich habe ihn nur gefragt wozu das nötig sei, wenn ich doch zuvor zum TÜV musste um genau diese Bestätigung zu erhalten. Jetzt kommts: Seine Antwort war, dass das FA nicht an die verkehrsrechtlichen Grundlagen (oder so ähnlich) gebunden sei und sie sich selbst ein Bild machen müssten. Na gut, dann habe ich ihn auf meine Homepage verwiesen, das war ihm aber zu viel Arbeit! Ich habe ihm angeboten Fotos per E-Mail zu schicken, aber mit dieser Technik wären sie noch nicht soweit! tsss… Immerhin hat er schwarz-weiß Fotos auf dem Fax akzeptiert, aber auch nur vorerst, und dann würde er sich ggf. nochmals melden wg. der Vorführung. Zum Glück scheint er genug zu tun zu haben, denn der Bescheid erging aufgrund der Fotos. 

An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an unseren Staat und insbesondere an meinen Sachbearbeiter für die Gnade und Güte, die er hat walten lassen, dass sie mich jetzt das doppele an Steuern zahlen lassen. Danke, danke, danke…

Gaserstabnahme erfolgreich bestanden

Dienstag, 4 November 2008

Gestern habe ich endlich die Gaserstabnahme bei meinem WoMo-Händler in Heidelberg geschafft. Ich hatte dort vor einer halben Ewigkeit vorbesprochen was noch zu tun ist um die Prüfung zu bestehen und trotz anderem Prüfmeister hat alles geklappt. Einen kleinen Schockmoment gab es allerdings als bei der Dichtigkeitsprüfung der Druck abfiel, im Endeffekt hatte er aber die Pumpe nicht fest genug angezogen.

Anschließend wollte ich zum TÜV um die „Abnahme“ zum SonderKFZ-Wohnmobil zu bekommen. Ich dachte das schlimmste hast du geschafft und bin gleich nach Wiesloch gefahren, weil ich dort bei der letzten AU-Prüfung einen netten Prüfer hatte, der mir sagte was ich alles brauche um die Nutzungsartänderung zu bekommen. Bis auf ein funktionierendes Abwassersystem und einen Tisch war alles drin, doch leider kann das nur ein Ingenieur abnehmen und der ist nicht immer da. Dann bin ich weiter zu einem GTÜ Partner in der Nähe gefahren wo die HU gemacht wurde, doch leider darf die „Ummeldung“ nur der TÜV selbst machen. Dann ging es weiter nach Heidelberg und nach einer halben Stunde Wartezeit hatte ich einen genervten TÜV-Prüfer der nur meinte, erst fertig bauen und eine Gewichtsbestätigung mitbringen, sonst gibts keine Ummeldung. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte dachte ich mir, es ist wie bei der Gaserstabnahme, du musst einen netten Prüfer suchen 😉 Also weiter in Heidelberg zur nächsten TÜV Niederlassung. Dummerweise musste ich dort zu erst bezahlen und ich habe mir schon Sorgen gemacht, dass es wieder nicht klappt, aber es kam eine nette PrüferIN, die mir die Nutzungsartänderung ausgestellt hat. Leider hat während dem ganzen Hin- und Herfahren die Zulassungsstelle zu gemacht und ich muss in zwei Wochen dann noch die Änderung im Schein nachtragen lassen. Übrigens ist definitiv das zulässige Gesamtgewicht 3,5t und die Prüferin hätte mir das auch wieder umgetragen, aber aus steuerlichen Gründen habe ich es mal bei 3120kg gelassen. Es ist also empfehlenswert einen „Gewichtsbescheid“ mitzubringen, ich habe nämlich der Dame erzählt, dass sich das Gewicht der Regale mit dem des Holzes deckt 😉 

Ansonsten habe ich überall so ein bisschen weitergearbeitet. Den ganzen Freitag war ich einkaufen, obwohl ja die ganze Garage voll ist 😉 Das Dach habe ich erst einmal provisorisch abgestützt, damit es nicht immer tiefer „sinkt“ und ich es vielleicht langsam sogar wieder in die Waagrechte bekomme. Wenn es wieder „oben“ ist, dann werde ich vermutlich einen Träger einziehen. Sa und So habe ich die Badrückwand neu befestigt, mein etwas angeschimmelten Regalboden unter dem Bett abgeschliffen und das Loch zum Motorraum gestopft, was geräuschmäßig schon viel gebracht hat. Beim Ausbauen der Badrückwand habe ich eine weitere undichte Stelle im Koffer gefunden, die vermutlich auch für das Wasser hinter dem Fahrersitz verantwortlich ist. Ich habe die verschlossenen Seitenentlüftungen neu verfugt und gleich noch alle umliegenden Fugen mit. Da ja mein Sika 221 nicht UV beständig ist und vielleicht daher an den unlackierten Stellen schon wieder porös oder aufgerissen ist habe ich dieses mal Lack gekauft (ginstergelb, RAL 1032, die originale Postfarbe) und alle Stellen überlackiert. Richtig entfettet habe ich bei den ersten Sika-Versuchen auch nicht, dieses mal habe ich hoffentlich alles richtig gemacht und die Fuge hält ein paar Jahre…

Das waren auch schon wieder die News, aber das war für mich doch ein großes Zwischenziel, das ich jetzt abhaken kann 😀

TÜV – 2 Jahre Ruhe

Donnerstag, 25 September 2008

Missverständnisse sind manchmal auch positiv!

Am Dienstag habe ich den Termin für heute ausgemacht um den Spurstangenkopf zu reparieren und die Scheinwerfer zu justieren. 

Heute Abend hole ich odimobil ab und ich kann es kaum fassen, aber der Wagen hat TÜV 😉 Scheinwerfer stehen eigentlich noch relativ weit nach oben und bewegen sich nicht, aber davon steht nichts im Mängelbericht. Jediglich ein bisschen Öl im Motorraum, aber das war ja schon klar. 

Auf jeden Fall habe ich jetzt 2 Jahre Ruhe und eine Sorge weniger.

honeypot@odimobil.de