Logbuch-Eintrag 123: zur Abwechslung ein Abdichtungsversuch

Freitag, 13 April 2012

Zusammenfassend kann ich sagen, fleißig war ich den vergangenen Tagen 😉

Das anstehende Projekt hieß odimobil (endgültig?) dicht zu bekommen!? Da schmunzel ich schon beim Schreiben, aber wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt!

Da ich nun schon mind. dreimal alle Nähte zwischen Dach und Eckprofilen herausgekratzt und wieder neugemacht habe, wollte ich etwas Neues versuchen, denn odimobil ist schon dichter als jemals zuvor gewesen. Eine zweite Schicht sollte es werden, verteilt über das gesamte Dach, sodass auch gleich evtl. Hagelschäden mit abgedichtet werden. Entschieden habe ich mich für das Mittelchen der Firma MEM namens WaterStop Liquid, weil es dauerelastisch ist und von der Zusammensetzung ungefähr Sika in flüssiger ist. Dazu waren jedoch einige Vorarbeiten nötig:

1. Dachfenster ausbauen

Da auch das Dachfenster in meinem Bad nie richtig dicht war, musste dieses raus. Vermutlich lag das auch daran, dass die Dachhaut sich im vorderen Bereich des Koffers abgelöst hatte und ich damals die Hoffnung hatte, diese einfach mit samt dem Fensterrahmen wieder anzudrücken! Dieses mal habe ich es versucht besser zu machen und habe die Dachhaut zuvor mit dem Schaum verklebt. Dazu habe ich Sika 252 verwendet, das ich gerade zur Hand hatte…

2. Dachlicht schließen

In der Mitte des Koffers gibt es ja ein Dachlicht, wo durch die bisher transparente Dachhaut Licht hineinfällt. Wenn ich aber das Dichtmittel auf dem Dach verstreiche hat sich das mit dem Lichteinfall erledigt. Daher habe ich mich entschieden, diesen Bereich zu verschließen. Da das Dach ganz schön krumm und wellig ist, wollte ich zuvor Kanthölzer in Fahrtrichtung einkleben um dem Dach auch in diese Richtung etwas mehr Stabilität zu verleihen.

Daher habe ich 2x3cm Kanthölzer verklebt und zuvor einiges an Schaum herausgekratzt… Allerdings war das Dach im vorderen Bereich schon so verhärtet, dass es sich nicht mehr hochdrücken ließ, ich hätte die Platten nur noch brechen können 🙁 Dennoch habe ich sogut wie es ging innen die Decke hochgedrückt, während dessen ich das Dach von oben beschwert hatte und dazwischen die Kanthölzer eingeklebt!

Zum Verschließen dieses Loches habe ich alte Fensterausschnitte zugeschnitten, diese müssen aber noch eingeklebt werden…

3. Dach säubern

Der Untergrund zur Verarbeitung des Dichtmittels sollte natürlich möglichst sauber sein, daher habe ich das Dach ordentlich geschrubbt und ich kann berichten, dass ein deutlicher Unterschied sichtbar war 😉 Interessant auch, dass das der erste Bereich des Autos sein dürfte, den ich gewaschen habe *shame on me*

Dann konnte es -schon?- losgehen mit dem Auftrag des WaterStop Liquid. Aufgrund der Temperaturen habe ich es im Innenbereich gelagert, da die Außentemperaturen noch an der Untergrenze der zulässigen Verarbeitungstemperaturen lagen. Dadurch war es wirklich relativ „liquid“, aber dennoch zäh genug, dass es einem nicht „wegläuft“. Verteilt habe ich es mit einem Rakel und an den engeren Stellen um meine Dachreling-Halterungen herum mit einem kleinen Spachtel. Es ist nur schwer sich damit nicht einzusauen, wenn man insgesamt ca. 15kg Masse verarbeitet 😉

Nun sollte es 6 Stunden dauern – wenn es 20 Grad Außentemperatur gehabt hätte – bis der zweite Anstrich erfolgen konnte. Da es aber geregnet hatte (der erste Anstrich erfolgte unterm Dach) und es höchstens 10-15 Grad im Verlaufe des Tages hatte, war es nach 6-8h noch alles andere als belastbar. Auch am Abend nach 10-12h war es sehr klebrig und nicht begehbar. Daher konnte der nächste Anstrich erst gestern erfolgen und auch der Dachfenstereinbau verzögerte sich. Im Innenraum war es nicht besser! Die Abtrocknungszeiten vom Sika haben auch deutlich länger gedauert als gewohnt 🙁

Aber auch der zweite Anstrich verlief problemlos! Allerdings habe ich mich nicht aufs Dach direkt getraut, weil die Masse einfach sehr klebrig blieb… Daher habe ich mir Aluplatten auf meine Dachreling gelegt um das Dach nicht berühren zu müssen. Das einzige was mir ausfiel, dass teilweise Luftblasen vorhanden waren, die aber nicht durchgängig waren. Wenn man diese also geöffnet hat, war dennoch Dichtmaterial am Boden. Das ist aber vermutlich der Grund warum es Sinn macht, zweimal den Belag aufzutragen. Et voilà:

In den Wartezeiten habe ich im Innenraum noch zwei Halterungen für Klapptisch und Klappwaschbecken montiert:

Das war dann auch schon wieder das Ergebnis von ca. 2 1/2 Tagen Arbeit, das war der letzte Abdichtungsversuch!

Fahrradträger selbst bauen

Dienstag, 21 Juli 2009

Eigentlich wollte ich euch in diesem Beitrag schon den fertigen Fahrradträger präsentieren, aber daraus ist leider nichts geworden.

Am Freitag habe ich es nur geschafft das meiste Material abzuholen, ich habe in Mannheim einen Metallhändler aufgetrieben, der auch Bleche zu schneidet, was nicht ganz so einfach war. Dort habe ich Alu-Vierkant-Rohre 50x50x3 mm geordert und Warzenbleche, zum einen als „Boden“ bzw. Abdeckung unter den Fahrradschienen und zum anderen baue ich daraus die Heckbeleuchtungseinheit. D.h. darauf kommen dann die Rückleuchten, Kennzeichenbeleuchtung und Kennzeichenhalter. Den Träger habe ich mal wieder in CAD geplant und mich an den schwenkbaren Trägern, die man bestellen kann, orientiert. Der Hauptunterschied ist zum einen, dass mein Model auf die vorhandene Trittstufe montiert wird und zum anderen eben eine geschlossene Plattform bildet, durch die kein Dreck und Staub von unten durch kommen soll. Darauf wird dann der eigentliche Fahrradträger montiert. Wahrscheinlich ist meine Auslegung mit Materialstärke und Befestigungen mal wieder total „oversized“, aber es soll ja halten 😉 Auf die Plattform könnte man auch eine komplette Box bauen, aber ich versuche es erst einmal mit einer Abdeckplane für Fahrräder. Der Träger kann dann, wie seine Vorbilder auch, komplett um 180° geschwenkt werden, sodass man bequem an die Hecktüren heran kommt. Die Beleuchtungseinheit besteht aus 40x40x2 mm Alu-Vierkant-Rohren und eben eines dieser gekauften Bleche, durch die Rohre können dann auch gleich die Kabel verlegt werden, diese enden dann auf einem handelsüblichen 7-poligen Anhängerstecker. Damit der Fahrradträger auch nur heraus schwenkt, wenn ich das möchte, wird er auf der Fahrrerseite mit einem Exzenter-Verschluß fixiert. Um an Fahrradschienen und Halter zu kommen, dachte ich, wäre es günstiger einzelne Ersatzteile zu bestellten, dem war aber nicht so und so habe ich einen Wohnwagendeichselträger bestellt. Davon brauche ich dann nur die Fahrradführungsschienen und einen Teil des Haltebügels, der zwischen die beiden Führungsschienen montiert wird. Außerdem habe ich zwei Abstandshalter bestellt, die dann die Fahrradrahmen am Bügel befestigen. Wenn ich ihn einmal zusammengebaut habe und alle Löcher gebohrt habe, wird er nochmals zerlegt und die Vierkantrohre werden dann Pulverbeschichtet oder ich lackiere sie selbst, muss mal dazu Preise vergleichen. Der Träger wird 2m breit und wird ca. 30cm weiter als die Stufe herausstehen. Zur Abdeckung der Vierkantrohre habe ich Lamellenstopfen bestellt, so kann kein Wasser und Schmutz in die Rohre.

In der CAD Zeichnung habe ich der Einfachheit halber nicht mehr den Bügel konstruiert, der mit den Abstandhaltern die Fahrradrahmen befestigt und den Exzenterverschluß habe ich auch nicht eingefügt. Das Material habe ich zusammen, vielleicht schaffe ich es in zwei Wochen mit dem Bau zumindest anzufangen!

schenkbarer Fahrradträger

Eins habe ich dann doch noch am Wochenende geschafft, ich habe nämlich das Dach neu abgedichtet und hoffe, dass es jetzt eine Weile dicht bleibt! Dieses mal habe ich Weicon Flex 310M benutzt und nicht mehr Sika 221, aber ich denke hauptsächlich war das Dach schon wieder undicht, weil ja mein Dach so stark durch hing. Über den Winter habe ich es ja langsam wieder hoch gedrückt und dann mit Stahl-T-Trägern fixiert, das war wohl selbst für das dauerelastische Sika etwas viel 😉 Das Weicon Dichtzeugs ist aber im Gegensatz zum Sika 221 UV beständig, daher muss es nicht mehr überlackiert werden.

Dachstützen, Hängeschränke

Dienstag, 31 März 2009

So jetzt mal ein update für euch in Kürze, hänge hier bei so einigen Aufgaben gerade etwas hinter her! Bin am Wochenende erst einmal krankheitsbedingt ausgefallen und bin auch nicht viel weiter…

So und jetzt zu den News; die Dachträger sind endlich drin, war etwas Mühe, aber halten jetzt doch bombenfest. Mit Hilfe von meiner Mutter und Claudia haben wir sie bezwungen… Es sind ziemlich schwere Stahl T-Träger, die ich nur an den Seitenwänden mit den Aluprofilen vernieten konnte und sonst ist überall viel Sika drunter 😉

Dann baue ich gerade an den Hängeschränken und bin jetzt mit Nr 2 fast fertig (musste heute erst mal wieder Holz shoppen fahren)

Außerdem ist zwischen durch mal wieder Wasser von außen ins WoMo rein gekommen; ich habe das komische Gefühl, dass immer wenn ich mit Dirk telefoniere und erzähle, dass schon länger nichts mehr rein gelaufen ist, es am nächsten Tag innen naß ist… das gleiche Szenario gabs mind. schon einmal, also wir dürfen nicht mehr über Undichtigkeit reden 😀 Egal wie, hab mal wieder mit Sika am Dach herumgearbeitet und hoffe die Stelle gefunden zu haben. Wenn mir mal langweilig ist (*räusper* was wohl demnächst nicht vorkommen wird) muss ich alles noch mal neu abdichten. Die Glasfaserpampe, die auf dem Sika ist, wird rissig, ist wohl nicht dauerelastisch oder what ever.

Das wars auch schon wieder und morgen geht es weiter mit dem Hängeschränkebau!

die News vom Wochenende…

Montag, 23 März 2009

fangen wir mal mit dem Abwassersystem an, vorne weg es ist dicht 😉 ABER ich könnte mich jetzt mal wieder über Campingschrott aufregen, ich habe das Gefühl, dass man im Campingzubehör viel mehr Schrott bekommt als woanders oder ich habe ein Händchen dafür es zu finden? Diese Siphons sind sch…. Ich habe festgestellt, dass das Wasser von unten hochgedrückt hat, obwohl da ne Dichtung war und daher musste ich wieder einen weiteren Tag warten, weil sie auch noch unten abgedichtet werden mussten. Aber Sika macht eben (fast) alles wieder heile. Das ärgerliche ist, dass es dann an dieser Baustelle nicht weitergeht, sprich gar keine Wassertests bis Sika durchgehärtet ist und ich muss wieder woanders weiter machen. Vieles gibt es aber nicht zu tun, weil alles voneinander abhängt. Im Endeffekt hat es aber geholfen die Siphons alle selbst überall abzudichten und jetzt kommt an dieser Stelle nichts mehr raus.

Die Duschwanne habe ich auch am Wochenende eingeklebt; davor habe ich mich gedrückt, weil es so endgültig ist, aber jetzt ist es passiert und bisher musste ich auch nicht mehr drunter, da ja zum Glück der Siphon dicht ist!

Kommen wir zum Frischwasser, da konnte ich ja die über den Winter von mir gebastelten Anschlüsse (vor allem Richtung Bad) nicht testen, da viel zu kalt… Überraschenderweise war der Wassergott relativ nett zu mir, es war alles dicht, bis auf drei Stellen. Zwei waren harmlos, ich musste nur die Schellen noch fester als fest anziehen (ich bin immer wieder überrascht wo es bei 2,8 bar überall heraustropft). Nur bei der letzten Stelle hat er mir doch eins ausgewischt. Es tropft an einem der „tausend“ Gewindeübergänge vor dem Ablasshahn vom Boiler (der ist ganz tief, ganz fest verbaut und richtig schlecht erreichbar 🙁  Da sich nur immer einzelne Tropfen durchdrücken habe ich heute Sika außen herum geschmiert und hoffe, dass das reicht, wenn nicht, ach darüber will ich noch nicht nachdenken!

Ach ja, da war doch noch was mit dem Frischwasser. Meine Thetford Klo Kassettte C403-L ist ja direkt am Druckwassersystem angeschlossen und auf die Reaktion von Wasser im Schlauch des Klos war ich besonders gespannt. Das Ding hat einen elektr. Schalter zum Spülen, so weit so gut. Wenn man den betätigt klickt ein Relais und  auf einem der Kabel landet Saft. Meine Befürchtung, dass ich vielleicht bei einem Druckwassersystem eine Dauerspülung habe, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Man kann zwar an den Kontakt auch ne Tauchpumpe anschließen, aber zusätzlich schlatet es auch ein Ventil auf und zu. Danke Thetford! Leider ist das nicht für 2,8 bar ausgelegt und die Spülung spült das Bad bzw. das was momentan vom Bad da ist und rel. wenig landet im Klo 😀 Naja, ich habe so eben einen Druckminderer bei Campingshop Wagner für 17? bestellt, da leider alle umliegenden Campingläden so etwas nicht haben und auch im Baumarkt nur überdimensionierte Druckminderer vorhanden waren die 75? und mehr kosten sollten. Laut womobox Forum soll ein Druck von 1,6 bar funktionieren (danke 2vgsrainer)

D.h. beim Frischwasser geht es momentan nicht weiter, da auf der einen Seite hoffentlich Sika mein Gewinde abdichtet und auf der anderen Seite das Klo weniger Druck haben möchte.

Heute habe ich Angebote angefordert von amalric plastic und DL Kunststofftechnik für einen „custom“ Tank fürs Frischwasser. Hab ewig rumüberlegt wie die ideale Form ist und hab mich jetzt für folgendes Maß entschieden:

tankbemasung

Der Tank wird nur so hoch wie die Radkästen und so kann ich schön einladen. Zuerst wollte ich den ganzen Boden bedecken, aber das wären 250l gewesen und das kam mir dann doch etwas viel vor 😉 Jetzt sollten es so ca. 145l sein abzgl. des schrägen Bodens… Bin gespannt was das kosten soll!

Meine Batterie-Baustelle ist so weit erledigt; nach richtigem Anschließen des Messshunts funktoniert alles und das Absinken der Spannung ist normal, habe ich im womobox Forum gelernt 😉 heimliche Verbraucher gibts auch nicht mehr, lag wohl am falschen Anschließen.

Einen Wechselrichter für 12V auf 230V habe ich auch eingebaut; es ist nichts besonderes, ein einfacher ausm Conrad der nur an einer Steckdose angeschlossen ist, damit ich meinen Mac laden kann. Gibt nämlich keine günstigen Laptopladegeräte dafür …

Außerdem habe ich heute noch angefangen die Kältebrücken bzw. Wärmebrücken einzuhüllen. Ich habe mich dafür entschieden über die Aluprofile Teichfolie mit Sika zu kleben, so dass das Wasser dahinter bleiben muss und sich nicht der Stoff an der Wand vollsaugen kann (der noch irgendwann an die Wand soll). Die Heckseite konnte ich leider noch nicht fertig machen, weil ich noch ein Kabel von der Rückfahrkamera nach vorne legen muss und ich heute feststellen musste, dass mein Garagendieb auch das Display mit Kabel mitgenommen hat 🙁 (hab mich heute schon aufgeregt, einmal reicht…)

Daher kann ich auf meiner to do Liste, leider noch nicht den Punkt Kältebrücken durchstreichen… Also wieder eine Baustelle, wo ich warten muss, bis Display und Co kommen bzw. hoffentlich die Meldung, dass ich sie überhaupt einzeln bestellen kann! Die to do Liste findet ihr übrigens oben rechts unter dem Suchfeld!

und die Uhr tickt, hab noch 20 Tage und bin gespannt, ob ich es schaffe fertig zu werden. Meine „Zuschauer“ und Helfer hier glauben es nicht und ich, ich weiß nicht, ich hoffe mehr!

Wasser marsch!

Donnerstag, 21 August 2008

Wasser!?! 

Wie oft habe ich eigentlich schon geschrieben, dass er jetzt dicht ist 😉 Ich weiß es nicht und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mich nochmals so weit aus dem Fenster lehne.

Mein Guter war ja in der Werkstatt und ist endlich zurück. Und siehe da, es geht ihm besser 😀 Zumindest bilde ich mir ein, dass er viel runder läuft und auch leiser geworden ist, vielleicht nur ein bisschen… Auf jeden Fall stand er dort irgendwie anders und als ich losgefahren bin platschte es schon hinten im Koffer. Dieses mal ist es das Dachfenster. Ich kann es zwar kaum glauben, denn da habe ich einiges an Sika „versenkt“, aber es ist ganz eindeutig. 

Der nächste Regen brachte Klarheit. VIER undichte Stellen… 

  1. Das Dachfenster, nicht allzuviel aber es muss natürlich gemacht werden. Ich weiß zumindest schon mal ungefähr wo es rein kommt.
  2. An der Seitenschiebetür kommt es von oben rein, aber ich glaube, dass es an der Eckverbindung auf dem Dach reinläuft. 
  3. Die Dachreling ist auch schon wieder dabei; Hier kommt wirklich nicht viel rein, in dem heftigen Regen vor ein paar Tagen hingen aber an zwei Schrauben noch je ein Tropfen.
  4. Jetzt kommt meine rätselhafteste Stelle; Das Wasser ist hinter dem Fahrersitz unten auf dem Blech bei der Alurückwand. Es läuft aber anscheinend nicht herunter, sondern es „drückt“ rein. Außen ist dort ungefähr der Übergang zwischen Koffer und Karosserie und innen eine Dichtung. Hier werde ich wohl noch etwas suchen müssen, denn außen sollte es einfach hinunter laufen und nicht rein! Aber das sag mal dem „lieben“ Wasser…
Mein Dunkelheitsproblem dürfte auch erst einmal gelöst sein. Genaueres wird sich bei längeren Nachtfahrten zeigen. Die Streuscheibe war falsch herum drin und ich habe neue Leuchtmittel gekauft. Ich habe bewährte Xenon-Imitate verbaut, die ich auch in anderen Wagen schon habe/hatte. Es sind die H4 SuperWhite von der Firma Mtec. Sie sehen nicht nur gut aus (was mir beim Bus nicht wichtig war) sondern sie sind auch deutlich heller bei gleicher Wattzahl. Das weißere Licht ist irgendwie auch besser.

Meine Kögel-Teile habe ich natürlich auch bekommen. Es war so teuer, weil die Platte zwischen Tür und Führungsrolle auch mitgeliefert wurde. Diese habe ich aber leider nicht rausbekommen, weil die letzte Schraube (wie immer) sich geweigert hat rauszukommen. Da das Teil technisch noch völlig ok ist, habe ich das Neue mal auf Lager gelegt und das erste Match hat die Schraube gewonnen. Die Rolle habe ich eingebaut und alle Führungsschienen mit Teflonspray eingesprüht. Jetzt quietscht nichts mehr und die Tür rollt wieder gut. 

Die Gasprüfung ist leider noch nicht gemacht, aber das kommt dann gleich nach dem Urlaub dran. Das liegt vor allem daran, dass ich meine Kühlschrankbelüftung ändern muss. Nicht zu Liebe des Gasprüfers, sondern weil mein oberes Abluftgitter zu tief ist. Daher werde ich wohl oder übel noch eines darüber setzen und dann sollte es luftig genug sein. Ich muss natürlich auch innen meinen Küchenaufbau etwas ändern, dass das alles halbwegs dicht wird. 

Die TÜV Abnahme steht auch ins Haus. Irgendwann im September muss ich das erledigen. Zu machen ist noch die Leuchtweitenregulierung und der Spurstangenkopf rechts, der ausgeschlagen ist.
Für die Leuchtweitenregulierung habe ich (wie unten beschrieben) inzwischen 2 Elektromotoren auf dem Schrottplatz besorgt und die Elektronikteile sind auch angekommen. Das kann ich dann nach dem Urlaub auch angehen.
Beim Spurstangenkopf muss ich mal sehen, ob wir das selbst machen können. Wir werden es uns auf jeden Fall mal ansehen.

So genug geplappert, ich geh jetzt packen und morgen „bin ich dann mal weg“, ganz nach Hape Kerkeling. Die nächsten News kommen dann frühestens in vier Wochen!
honeypot@odimobil.de