totally black

Mittwoch, 18 November 2009

Vorab, odimobil ist noch außen gelb und daran wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern! Aber dafür ist jetzt auch die Isolation bzw. Geräuschdämmung der Dachhaube über der Fahrerkabine abgeschlossen und somit eine weitere fläche schwarz. Langsam könnte man denken, dass ich es so mag 😉 Aber es ist mehr so, dass es mich nicht so sehr stört, denn es gab bisher immer Wichtigeres zu tun als sich um optische Dinge zu kümmern. Doch für die nächste Saison wäre ein hellerer Stoff an den Wänden doch erstrebenswert! Testfahrt mit der fertig isolierten Haube gab es noch nicht, aber ich habe was die Lärmeindämmung an geht keine großen Hoffnungen mehr…

In der Zwischenzeit habe ich auch einen Stellplatz gefunden und odimobil durfte vor knapp zwei Wochen von Nußloch nach Bamberg „umziehen“. Ich habe hier ganz in der Nähe von Bamberg, nämlich in Strullendorf, einen Carport-Stellplatz gefunden, der erst einmal das diesjährige Winterquartier sein wird. Dort steht er jetzt geschützt vor starken Regenfällen und einem möglichen Wintereinbruch und ich kann das noch immer minimal undichte Dach beruhigt ignorieren. Die letzte Abdichtaktion hat zwar viel gebracht, doch bei einem extremen Regentag in Kärnten gab es doch einen kleinen Wassereinbruch. Eventuelle Schneelasten sollte das Dach zwar inzwischen auch gut weg stecken können, nachdem zwei T-Träger das Dach stützen, aber man muss es ja nicht herausfordern.

Schnee ist auch schon der richtige Stichpunkt, denn ich würde gerne dieses Jahr endlich mal wieder richtigen Schnee sehen und Ski fahren. Die letzten Jahre war mir das einfach zu teuer und dieses Saison werde ich wohl mal die Wintertauglichkeit von odimobil testen. Dazu habe ich mir schon eine Heizpatrone für den Abwassertank besorgt, damit mir dort das Wasser nicht einfriert. Weitere Arbeiten vor dem winterlichen Ausflug werden wohl noch die Heizungsrohrführung angehen, denn ich werde den doppelten Boden noch beheizen müssen. Winterreifen werde ich mir nicht extra anschaffen, sonst kann ich odimobil auch zu Hause lassen und in ein schönes Hotel fahren, aber ein paar Schneeketten sollte ich wohl noch anschaffen. Das dürfte es dann auch schon an nötigen Anschaffungen und Arbeiten gewesen sein. Wir werden das ganze mal für ein verlängertes Wochenende in dieser Wintersaison testen und dann natürlich unsere Erfahrungen kund tun. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, das machen wir wohl eher spontan, wenn die Schneelage besonders gut ist. Danach entscheidet sich dann, ob odimobil ganzjährig angemeldet bleiben wird oder ob ich auf Saisonkennzeichen umstelle.

Das war es auch schon wieder mit den News, odimobil „ruht“ weiter unter dem Carport und als nächstes werden dann mal einzelne Winterprojekte angegangen, wie z.B. Fahrradträger fertig bauen, Leuchtweitenregulierung auf Elektrik umbauen, und und und

Fahrerhaus fertig

Dienstag, 6 Oktober 2009

Heute habe ich das Projekt „Geräuschdämmung“ erst einmal abgeschlossen.

Die Kabel sind alle verlegt und alles funktioniert wieder. In der Zwischenzeit hatte ich auch endlich halbwegs flexible 10 qmm Kabel gefunden (mit einzelnen Adern) und konnte die Massekabel ersetzen. Zur Wohnraumversorgung gehen zwar noch die alten Kabel, aber diese werden auch bei Gelegenheit ausgetauscht, damit auch dort die Kabel verschwinden. Das Versenken der Kabel im Isolator hat gut geklappt, das 10 qmm Kabel habe ich noch mit Weicon etwas fest geklebt, die 2,5 qmm Kabel halten problemlos in einem kleinen Schnitt. Anschließend kam der zugeschnittene Teppichboden drauf; Fixiert ist er jetzt mit Klettband was auch ganz gut hält, selbst den Rundungen der Radkästen hat sich der dicke Boden angepasst. Beim Übertragen der einzelnen Xtrem-Isolator-Teile auf den Boden habe ich einmal geschlafen und ausversehen mit dem Edding eine Linie gemalt, die keine Schnittkante war 😉 Naja, auch der Rest ist nicht perfekt, an einigen Ecken fehlt etwas oder ist die Form nicht 100%ig, aber es ist eine gute Beta-Version 😀 Versaut wird der relativ helle Boden so wie so bald sein und dann wird jedes update besser werden…

Der Fahrtest hat ergeben, dass hoffentlich keine S-Klasse jemals so laut war oder sein wird. Die lange Strecke übermorgen wird es zeigen, wie viel die Aktion gebracht hat. Ich fahre am Donnerstag los Richtung französische Atlantikküste mit Ziel Cherbourg und werde ca. ne Woche unterwegs sein. Dann geht auch schon bald wieder die Uni los und ich muss mal schauen, ob ich noch zum weiter basteln komme. Größere Fahrten sind dann jedenfalls nicht mehr geplant und wenn ich wieder da bin wird odimobil winterfest gemacht. Zum SAT geht es dieses Jahr nicht, mir reicht es mit Fahren für diese Saison und es ist auch komplett ausgebucht!

Alles in allem bin ich aber zufrieden. Der Boden ist absolut trittstabil, was wohl mehr am dicken Teppichboden als am Xtrem-Isolator liegt, aber auch der Isolator ist ja relativ hart. Die Trittstufen werden nochmal extra bearbeitet, also entrostet und verkleidet; und als Großprojekt für die Zukunft wäre dann das komplette Armaturenbrett ausbauen um das Blech dahinter zum Motor zu dämmen. Vorher fallen mir aber noch viele wichtigere Aufgaben ein…

Morgen werde ich noch in der Garage Ordnung machen und das WoMo startklar für die Frankreichtour machen.

Rost entfernen, lackieren und Alubutylkauf

Donnerstag, 1 Oktober 2009

Heute ging es weiter mit dem Rost entfernen… An den Stellen des Fahrersitzkastens habe ich angefange, da dieser morgen schnell wieder rein muss, um odimobil zur Werkstatt zu bringen, da er ja neue Schlappen bekommt. Erst habe ich mit 100er Schleifscheiben  den Rost entfernt, doch irgendwann hab ich die Geduld verloren und weiter mit der Flex und der Schrubbscheibe gemacht. Eigentlich sahen alle Stellen harmlos aus, aber im Endeffekt war der Rost doch tiefer als man dachte. Es ist noch nichts durch, aber ich musste oft doch mehr abtragen als ich wollte. Dann habe ich die ganzen Stellen gereinigt, entfettet und mit Hamerit bepinselt. Ich hatte nicht mehr genügend Grundierung und ich dachte, da die das Zeug ja schon angeblich direkt auf Rost klatschen, kann es nicht verkehrt sein. So habe ich mir das Grundieren gespart und morgen früh wird dann schnell odimobil fahrbereit gemacht.

In der Mittagspause war ich shoppen und um viele Euronen leichter, viel mehr als ich ausgeben wollte 🙁 Ich war im Car Hifi Laden in Heidelberg und habe nach Alubutyl gefragt. Der Verkäufer meinte, es wären gerade zwei neue Rollen angekommen und fragte mich gleich, ob ich wüßte was das Zeug kostet. Bei ebay liegt der qm-Preis so bei 25?. Also nicht ganz billig, soll aber das Beste zum Entdröhnen sein und das Beste brauche ich auf jeden Fall bei dem lauten Auto. Ich habe mich noch eine Weile nett unterhalten und sie haben mir zwischen zeitlich verraten, dass Ihre Rollen 40? pro qm kosten. Er hat mir aber versichert, dass sie auch schon mit dem ebay-Zeugs gearbeitet habe und hat mir seinen Mülleimer geziegt. Darin lag das Zeug, was er gerade wieder aus einem Posche heraus gebaut hat. Es saugt Feuchtigkeit und löst sich wieder ab, seitdem kauft er nur noch das ganz Teure und ist mehr als zufrieden. Eine S-Klasse in der Werkstatt bekam gerade eine neue Anlage verpasst und er zeigte mir das Originaldämmmaterial, was Alubutyl war 😉 Eine Rolle brauchte er selbst für einen Citroen C6, der ganz frisch vom Werk, erst einmal zerlegt wurde, weil der Kunde ein ruhiges Auto haben wollte und die zweite gehört mir! So bin ich 200? ärmer aus dem Laden gegangen, aber noch im Glauben, dass es helfen wird. Es ist das Schwerste von allen, mit 4kg/qm und deutlich dickerer Aluschicht, als bei dem ebay-Alubutyl, Gesamtstärke ist 2,2mm. Bevor die Sitzkästen wieder reinkomme, werde ich das Zeug verkleben, sodass die Kästen keinen direkten Kontakt mehr zum Bodenblech haben. Mir wurde außerdem geraden für die höheren Frequenzen oben drauf noch Schaumstoff zu kleben, da werde ich Xtrem-Isolator nehmen, mit dem ich auch die Glasfaserhaube im Fahrerhaus dämmen will. Die Abdeckhaube zum Motor innen werde ich mir auch nochmal vornehmen. Innen ist an einer Stelle alles abgescheuert, da werde ich diesen Eierkartonschaumstoff, den ich als Übergangslösung im Fahrerhaus als Boden hatte, neu einkleben. Von außen kann man das ganze auch dämmen, am besten auch mit Alubutyl und darauf Isolator. Einen hilfreichen Beitrag zum Thema Dämmung findet man bei den Busfreaks, vor allem der ganz unten von wilson

So jetzt trocknet der Lack und morgen gehts hoffentlich weiter, je nachdem wie lange odimobil weg ist…

wieder zurück und gleich mal fleißig gewesen!

Mittwoch, 30 September 2009

Die Weiterfahrt und Rückfahrt hat dann wunderbar geklappt und es war schon schwer sich vom schönen Mittelmeer und den warmen Temperaturen zu verabschieden. Ein paar Fotos und einen kleinen Urlaubsbericht findet ihr hier…

Heute Nachmittag habe ich mir dann mal das Fahrerhaus vorgenommen und die SItze, Sitzkästen und Batterien ausgebaut. Die Fahrerseite war etwas schwieriger, da die Schrauben schon ewig drin waren und am Sitzkaten auch der Getriebemotor hängt und das alles erst einmal heraus musste. Warum das alles? Nun ich habe Zeit 😉 UND ich möchte gründlich entrosten bevor ich mich an die Dämmung mache. Dieses mal möchte ich es mit 4kg/qm Alubutylmatten versuchen! Morgen werde ich den Rost entfernen und dann in einen Car-Hifi Laden in der Nähe fahren, der hoffentlich das Zeug hat, weil ich eigentlich keine Zeit habe es noch zu bestellen. Am Freitag muss auch mindestens wieder der Fahrersitz, Batterie und Getriebesteuerung drin sein, denn dann kommen die neuen, gebrauchten Reifen drauf, die ich auf dem Rückweg von Italien in Stuttgart gekauft habe. Für 90? gab es vier Transporter Allwetterreifen mit ca. 6mm Profil und Baujahr 2008 bzw. 2006. Einen kompletten Satz Reifen wollte ich dieses Jahr wirklich nicht auch noch anschaffen und damit müsste ich wieder ein bisschen Ruhe habe. Besser als meine fast abgefahrenen 2000er bzw. 2003er Reifen, die noch drauf sind 😀

Also ich halte euch auf dem laufenden was die Dämmung an geht…

Semesterferienende

Dienstag, 21 April 2009

So jetzt kommt endlich der ausstehende Beitrag zum Abschluß der dritten? Semesterferien, die ich jetzt schon in odimobil „verbracht“ habe…

Der Countdown lief still und heimlich aus und nichts tat sich hier, aber über Ostern habe ich es mit den Arbeiten etwas ruhiger angehen lassen, denn hier ist es nicht so gern gesehen am Feiertag vor der Tür herum zu schrauben. Am Ostermontag hats mich aber dann doch gepackt und ich habe etwas verkabelt und was man noch so halbwegs leise erledigen kann 😉

Den Zustand „reisefertig“, wie ich ihn mal nennen will, habe ich fast erreicht. Die meisten Türen sind drin, sodass wir unser Hab und Gut verstauen konnten, der Tisch ist gebaut und somit konnten wir auch drin essen. Ich habe aber auch gemerkt, dass es Quatsch ist, jetzt auf Teufel komm raus alles schnell, schnell fertig zu machen und dann später an vielen Ecken wieder nach zu arbeiten, daher habe ich das gemacht was ich schaffen konnte und der Rest wird dann eben später erledigt. Die Schubladenaufteilung in der Küche, zum Beispiel, muss man sich in Ruhe überlegen, wo was rein soll; wir haben jetzt auf der Fahrt gemerkt, dass ein Mülleimer fehlt 😉 das könnte da auch noch rein. Ich muss auch erst wieder in den Wohnmobil-Urlaub reinkommen, denn ich war wohl vor ca. 10 Jahren das letzte mal mit gemieteter „Weißware“ unterwegs 😀

Veronika hat noch vor Abfahrt odimobil gereinigt und die Geräuschdämmung fürs Fahrerhaus fertig gemacht und so waren wir unterwegs:

Stoff an den Wänden kommt auch noch irgendwann, aber den will ich auch mal in Ruhe aussuchen und außerdem gibt es immer Übergangslücken im Isolator und ich muss mir überlegen, wie das später schön eine Fläche wird…

Die Tauftour lief aber ansonsten fast problemlos; da ich auf die Schnelle nicht eine Schiene für den Duschvorhang gefunden habe, wie ich sie mir vorstelle, haben wir das Duschen mal sein lassen und meistens dafür Campingplätze angefahren. Beim Abwassertank muss ich wohl noch was an der Entlüftung machen, dass es besser abfließt, aber sonst lief alles bestens. Natürlich sind uns noch viele Kleinigkeiten aufgefallen und ich werde wohl mal demnächst die to do Liste aktualisieren. 

Irgendwie will ich in diese Seite auch noch einen kleinen Campingplatzführer, o.ä. einbauen; mal sehen wann ich dazu komme und wie ich das aufbaue!

Jetzt beginnt der übliche Wahnsinn in der ersten Vorlesungswoche mit Stundenplan machen, alles verwerfen, weil sich zu viel überschneidet, usw. 😉 odimobil darf sich inzwischen für die nächste Ausfahrt zu Hause ausruhen !

honeypot@odimobil.de